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Archive for February 2007
Lake Washington Technical College
February 28, 2007 by SUM.
Ich betrachte mein Erlebnis beim Lake Washington Technical College als ziemlich ungegwöhnlich und merkwürdig. Es ist eine Erfahrung, die mich in eine sehr unbehagliche und quälende Situation brachte.
Mein Grund für den Besuch dieser Einrichtung war der, dass die Zahnklinik des Lake Washington Technical College zahnärztliche Dienste zu niedrigeren Gebühren anbietet. Das ist besonders für jene, die keine Zahnarztversicherung haben und alles aus eigener Tasche bezahlen müssen, von Interesse.
Nun, wie kam es dazu, dass ich einen Zahnarzt aufsuchen musste? Am Samstag den 7. Februar 2004 besuchte ich eine Freundin in Fairhaven. Das ist ein kleiner Ort in der Nähe von Bellingham. Auf meiner Rückfahrt passierte mir dann, dass sich eine Zahnplombe löste, während ich Karamelbonbons kaute. Die Plombe blieb einfach in einem Bonbon stecken. Das war der Anfang einer monatelangen Nervenprobe, was mir allerdings zu diesem Zeitpunkt nicht offenbar war. In diesem Moment war mir nur klar, dass ich einen Zahnarzt aufsuchen musste.
Da ich keine zahnärztliche Versicherung hatte, suchte ich mir eine Klinik, die geringere Gebühren nimmt, aber trotzdem auf gute Behandlung achtet. Daher entschied ich mich, mir bei der Zahnklinik des Lake Washington Technical College einen Termin geben zu lassen. Mein erster Termin wurde auf den 24. Februar 2004 festgelegt.
Als ich zum ersten Mal bei der Zahnklinik eintraf, fielen mir einige Sachen auf, die ich zuerst als zufällig ansah, mit der Zeit jedoch revidierte ich mein Urteil und kam zu einer anderen Einsicht. Bei meinem ersten Besuch hingen weniger Bilder in der Eingangshalle als ein paar Wochen später. Nach etwa 2 Wochen hingen Bilder an der Wand mit der Beschriftung Team 1997. Meine Scheidung war in 1997 gewesen. Bevor ich zum ersten Mal das Gebäude betrat, sah ich einen Mann vor mir hergehen, der so ähnlich aussah wie jemand, den ich 1997 kennengelernt hatte. Er fiel mir nicht nur deswegen auf, sondern auch weil er einen Wagen fuhr auf dessem Kennzeichen der numerologische Wert meines Namens stand. Auf das Thema Namen, numerologiosche Werte und numerologische Mustererkennung werde ich später eingehen.
In der Zahnklinik wurde ich zuerst einmal von einer Zahnstudentin behandelt. Die Behandlung bei ihr erstreckte sich über einen Zeitraum von 2 Wochen. Sie machte Röntgenaufnahmen von all meinen Zahnen und reinigte sie auch. Mit dieser Behandlung war ich auch sehr zufrieden. Um das Problem mit meinem Backenzahn anzugehen, bekam ich einen Termin bei einem der dort tätigen Zahnärzte.
Mein Termin war auf Dienstag, 2. März festgelegt. An diesem Tag bohrte dann ein Zahnarzt ein Loch (entfernte Zahnzement) in meinen Backenzahn, um festzustellen, ob sich unter dem Zahnzement eventuell Zahnfäulnis entwickelt hatte. Nachdem er den Zement entfernt hatte, sagte er zu mir, dass er sowohl Zahnfäule als auch den freigelegten Zahnnerv sehen könne. Und er riet mir zu einer Wurzelkanalbehandlung, bevor der Zahn wieder mit einer Plombe geschützt wird. Da ich keine zahnärztliche Versicherung hatte, wollte ich, dass die bereits vorhandene Plombe wieder einzementiert wird. Und bat den Zahnarzt genau das zu machen. Der machte dann auch irgendetwas an meinem Zahn, allerdings fiel abends um 9 Uhr die Plombe wieder heraus. An der Plombe selbst war gar kein Zement zu erkennen, und ich fragte mich, ob er meine Plombe überhaupt richtig wieder einzementiert hatte. Da ich nun ein ziemlich grosses Loch in meinem Backenzahn hatte, entschloss ich mich, die Klinik am nächsten Tag wieder aufsuchen.
Im Warteraum der Zahnklinik begegnete ich der Assistentin des Zahnarztes, der mir die Plombe angeblich wieder einzementiert hatte. Ich erzählte ihr, was mir am vorhergehenden Abend passiert war, und das es eigentlich so aussieht als ob kaum Zement an der Plombe gewesen ist. Darauf antwortete sie mir, dass sie das nicht wüsste und ich müsste den Zahnarzt fragen. Ich dachte mir nun, dass das auch seltsam ist. Sie war diejenige gewesen, die den Zement gemischt hatte, dem Zahnarzt assistierte und direkt neben meinem Stuhl gestanden hatte. An dem Tag sah ich allerdings nicht den Zahnarzt, der mich am vorherigen Tag behandelt hatte. Stattdessen schaute sich ein asiatischer Zahnarzt meinen Zahn an. Auch er riet mir zu einer Wurzelkanalbehandlung. Der Arzt, der mir die Plombe angeblich wieder einzementiert hatte, hatte zu mir gesagt, dass in der Zahnklinik keine Wurzelkanalbehandlungen durchgeführt werden, aber der asiatische Zahnarzt sagte mir gerade das Gegenteil. Und mir wurde sogar mündlich als auch schriftlich der Name des Zahnarztes gegeben, der an der Zahnklinik des Lake Washington Technical College Wurzelkanalbehandlungen durchführt. An dem Tag wurde mir auch gesagt, dass die Klinik den Terminkalendar des Arztes nicht zur Hand hätte, und dass ich Mitte März anrufen solle, um mir einen Termin bei diesem Zahnarzt geben zu lassen. Da ich weder die Abläufe noch Praktiken der Klinik kannte und annahm, dass der Zahnarzt eventuell auf Urlaub ist, dachte ich mir nichts weiter dabei und entschied mich die 12 Tage abzuwarten. In der Zwischenzeit versuchte ich ziemlich achtsam mit meinen Backenzahn umzugehen, der ja nun ein klaffendes Loch hatte.
Am Montag, 15. März rief ich dann bei der Klinik an, um mir einen Termin für die Wurzelkanalbehandlung geben zu lassen. Die Büroangestellte sagte mir, dass sie mich in 2 Tagen zurückrufe und mir Bescheid sagen würde, ob der Zahnarzt eine Wurzelkanalbehandlung an meinem Zahn durchführen würde. Das fand ich auch wieder sehr seltsam. Ich hatte doch einen schriftlichen Beleg, auf dem stand, dass dieser Zahnarzt die Wurzelkanalbehandlung machen würde. Nach 2 Tagen rief sie mich an und sagte mir, dass der Zahnarzt keine Wurzelkanalbehandlung an meinem Backenzahn machen wird. Da ich ja weiterhin das klaffende Loch in meinem Zahn hatte, liess ich mir wenigstens für den nächsten Tag einen Termin geben, damit das Loch auf jeden Fall temporär geschlossen wird.
Die Zahnklinik suchte ich dann am nächsten Tag Donnerstag, 18. März wieder auf. Als ich dort war, fragte ich die Angestellte, mit der ich in den letzten Tagen telefoniert hatte, warum der Zahnarzt keine Wurzelkanalbehandlung an meinem Backenzahn machen will, obwohl mir doch etwas anderes gesagt worden war. Sie sagte zu mir, dass er zu ihr gesagt hätte “Der Staat bezahlt mir nicht genug Geld, um an einem Backenzahn eine Wurzelkanalbehandlung durchzuführen.” Und sie fügte hinzu, dass die Institution ja eine Schule sei und ich könnte, falls ich wollte, einen Brief an Olympia/Staatsregierung schreiben
Am späteren Abend entschloss ich mich zwei Personen zu schreiben, die für geschäftsführende Angelegenheiten beim Lake Washington Technical College zuständig sind. In einer kurzen Aufführung schilderte ich, was vorgefallen war.
Die Antwort war ein Scheck für den Betrag, den ich für geleistete Dienste bezahlt hatte. Diesen Scheck konnte und wollte ich nicht akzeptieren, da der Grund meines Schreibens ja gewesen war, aufzuzeigen, dass ich vom Klinikspersonal schlecht behandelt, falsch informiert und auch getäuscht worden war.
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Aussergewöhnliche Vorgänge bei Arztbesuchen
February 17, 2007 by SUM.
Meine nächsten ziemlich ungewöhnlichen Erlebnisse mit Ärzten, Arztkliniken und Arztpraxen erfuhr ich hier im Staat Washington.
Manchmal erlebte ich, dass man mir falsche Informationen gab, eine überdurchschnittlich lange Wartezeit auferlegte und sogar eine Behandlung aus dubiosen Gründen vorenthielt. Manche Behandlung wurde nachlässig durchgeführt, so dass ich zusätzliche Beschwerden hatte. Und nach einer normalen Vorsorgeuntersuchung wurde ich sogar krank, obwohl ich kerngesund gewesen war, bevor ich die Vorsorgeuntersuchung mitmachte.
Meine nächsten Einträge werden sich daher mit einigen von diesen Erlebnissen befassen.
© Copyright. Ute Sturm. Alle Rechte vorbehalten.
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Zweite Eileiterschwangerschaft
February 14, 2007 by SUM.
Meine zweite lebensbedrohliche Schwangerschaft erlebte ich dann im Herbst 1985. Obwohl die Ärzte mir in Düsseldorf erklärt hatten, dass nach einer Eileiter-Operation die Rate extrauteriner Graviditäten (Eileiter- oder Bauchhöhlenschwangerschaft) generell erhöht ist, erhoffte ich mir eine normale Schwangerschaft. Mein Wunsch nach einem eigenen Kind war so groß gewesen, dass ich bereit war sowohl das Risiko einer Operation als auch einer eventuellen Eileiterschwangerschaft in Kauf zu nehmen.
Es ist ja oft so, dass man sich eventuell für etwas anderes entscheiden würde, falls man schon im voraus wüsste, was genau auf einen zukommt. Da meine nächste intrauterine Schwangerschaft einen anderen Verlauf nahm als die Eileiterschwangerschaft in 1976, war ich gar nicht auf diesen Ablauf vorbereitet und geriet daher wieder in eine lebensbedrohliche Situation.
Bei meiner ersten intrauterinen Schwangerschaft hatte ich einen kontinuierlichen vaginalen Blutverlust. Das konnte man sehen. Bei meiner nächsten intrauterinen Schwangerschaft verlor ich kein Blut. Im Gegenteil bei mir entwickelten sich Zeichen einer Schwangerschaft. Meine Menstruation blieb aus und mein Bäuchlein wurde sogar etwas dicker. Ich dachte schon, dass ich vielleicht schwanger wäre, aber diesmal ohne Komplikationen. Bis ich entweder an einem Freitag- oder Samstagabend ein ungewöhnliches Erlebnis hatte.
Es war an einem Wochenende als meine Schwester Gabi und ihr Mann mich besuchten. Kurz bevor meine Schwester eintraf, fühlte ich solch einen stechenden Unterleibsschmerz, dass ich dachte mein Unterleib würde zerrissen werden. Das seltsame hierbei war, dass ich nach ungefähr 15 Minuten keine Schmerzen mehr hatte, sondern mich sogar ziemlich wohl fühlte. Und daher achtete ich nicht weiter auf meinen Körper. Ich hatte ja auch keinen Blutverlust, was für mich auf jeden Fall ein Warnsignal gewesen wäre.
Nach diesem Erlebnis verlief mein Wochenende ganz normal ohne Schmerzen. Aber dann kam die Überraschung am Anfang der darauffolgenden Woche. Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob es an einem Montag oder Dienstag war. Es war auf jeden Fall am Anfang der Woche und mein Mann hatte Besuch. Ich selbst war dabei, für uns alle etwas zu kochen. Mein Mann war mit seinem Besuch auf der Terrasse, und ich war in der Küche und kochte für uns das Abendessen.
Es muss so zwischen 5 und 6 Uhr gewesen sein. Als ich mal kurz das Badezimmer aufsuchen wollte, wurde ich im Flur ohnmächtig und fiel zu Boden. Für ein paar Minuten war ich bewusstlos, wachte dann allerdings wieder von selbst auf und schleppte mich erst einmal ins Badezimmer. Danach kroch ich sozusagen ins Schlafzimmer und rief von dort aus eine Freundin an. Der erzählte ich, was mir gerade passiert war. Ulrike, meine Freundin, fragte mich, ob mein Mann da sei. Nachdem sie gehört hatte, dass er da war, sagte sie mir, dass mein Mann mich ins Krankenhaus fahren solle. Und genau das wurde dann gemacht. Die Kocherei war vorbei, und mein Mann fuhr mich ich die Uni-Klinik.
Noch am selben Abend wurde ich notoperiert. Auch diesmal war mein Zustand wieder lebensbedrohlich gewesen. Anstatt dass ich Blut nach aussen hin verloren hatte, hatte sich fast dreiviertel meines Blutes in meiner Bauchhöhle gesammelt und zu einem Blutungsschock und Ohnmacht geführt. Auch in diesem Fall sagte mir der anwesende Stationsarzt, dass ich, falls ich später eingetroffen wäre, es nicht überlebt hätte.
Nach diesen unterschiedlichen Schwangerschaftsverläufen bekam ich eigentlich Angst noch einmal schwanger zu werden. Für mich war das jetzt zu einem lebensbedrohlichen Ereignis geworden, das ich auf keinen Fall noch einmal erleben wollte. Und von nun an sah ich auch ein, dass ich kein eigenes Kind bekommen konnte, da mir die Technologien, die es heute gibt, leider nicht zur Verfügung standen.
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Künstliche Befruchtung (In-vitro-Fertilisation)
February 10, 2007 by SUM.
Nachdem ich einige Jahre verheiratet war und sich mein Kinderwunsch nicht erfüllte, entschloss ich mich zu einer künstlichen Befruchtung. Das war im Jahr 1984. Zu der Zeit war diese Technologie noch relativ jung und es gab nur wenige Uni-Kliniken in Deutschland, wo dieses Verfahren durchgeführt wurde. Als ich aber bei der Frauenklinik der Universität Düsseldorf anfragte, bekam ich dort relativ schnell einen Termin.
Ende Sommer 1984 begann meine Hormon-Behandlung. Anhand von Ultraschall wurde festgehalten, ob sich mehrere Eizellen herausbildeten. Anfangs sah es auch sehr vielversprechend aus. Man stellte fest, dass sich mehrere Eizellen herausgebildet hatten. Mit deren Abpunktion musste allerdings bis kurz vor dem Zeitpunkt der Ovulation abgewartet werden. Kurz vor dem Ovulationstermin wurde dann aber festgestellt, dass fast alle Eizellen schon vorher abgegangen waren. Nur noch ein grösseres Follikel war zu erkennen. Daher riet man mir von einer weiteren Behandlung ab und schlug einen neuen Behandlungsversuch nach ein paar Monaten vor.
Da ich allerdings mittlerweile von einer anderen Patientin gehört hatte, dass sich solch eine Behandlung auf Jahre hinziehen kann, war ich nicht mehr so angetan von dieser Sache. Die Frau, die ich im Sprechzimmer der Frauenklinik kennenlernte, erzählte mir, dass sie sich selbst schon seit ein paar Jahren dieser Behandlung unterziehe und jedesmal hätten sich bei ihr nach einer Hormonbehandlung nicht genug Eizellen herausgebildet. Und sie fügte hinzu, dass es dieses Mal das letzte Mal wäre, dass sie das mitmache. Wortwörtlich sagte sie zu mir: “Wenn es diesmal nicht klappt, suche ich mir einen Job”. Nachdem ich von ihren vielen Misserfolgen hörte, war ich natürlich nicht besonders ermutigt.
Als mir dann mitgeteilt wurde, dass die Behandlung abgebrochen werden musste, da die Eizellen schon vor der Ovulation abgegangen waren, war ich ziemlich entäuscht. Und ich fragte den Arzt, ob es noch eine andere Methode für mich gebe, auf natürliche Weise schwanger zu werden. Da meine geschlossenen Eileiter das Problem waren, schlug der Arzt mir vor, diese zu flicken, damit ich vielleicht doch noch auf natürliche Weise schwanger werde.
Und genau das wurde dann auch gemacht. Man operierte an meinen Eileitern und gleichzeitig wurde versucht, die noch übrig gebliebene Eizelle künstlich zu befruchten. Bei der Operation wurden dann ein grösserer und zwei kleinere Follikel nachgewiesen. Der grössere wurde punktiert und mit dem Sperma meines Mannes zusammengegeben. Doch die Befruchtung dieser Eizelle klappte nicht, da die Eizelle sich nicht mit den Samen verschmolz.
Nach diesem Erlebnis hoffte ich von neuem, dass sich mein Kinderwunsch doch noch erfüllen würde und zwar auf natürliche Weise.
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Fetale Inklusion: Intrauterine Absorption eines Zwillings
February 7, 2007 by SUM.
Bei der in 1976 stattfindenden Notoperation wurde nicht nur eine Eileiterschaft diagnostiziert, die der Grund für die Dauerblutung gewesen war, sondern man entdeckte noch ein medizinisches Phänomen bei mir. An einem meiner Eierstöcke hing ein “vergammelter Zwilling”. Mit diesen Worten wurde mir das damals von einem der chirurgischen Ärzte erklärt. Zusätzlich sagte der Arzt, dass sich an einem meiner Eierstöcke mein eigener Zwilling entwickelt hatte, allerdings wäre dieser frühzeitig abgestorben. Ich kann mich noch erinnern wie der Arzt zu mir sagte, dass man sogar Haare hätte erkennen können.
Solch ein Befund kommt fast immer nur durch Zufall zum Vorschein. Bei mir war es durch die Eileiterschwangerschaft als man mich am Unterleib operieren musste.
Von zusätzlichem Interesse ist hier, dass ich noch von drei anderen Personen gehört habe, wo dasselbe Phänomen entdeckt wurde und die alle aus meinem Heimatort Arenberg stammen. Eine Freundin von mir, sagte mir, nachdem ich ihr das erzählt hatte, dass sowohl bei ihrer Mutter als auch bei ihrem Mann dieses Phänomen festgestellt wurde. Mit ihrer Mutter habe ich sogar schon darüber gesprochen. Und als ich letztes Jahr im November eine alte Klassenkameradin wiedersah, erfuhr ich von ihr, dass auch sie eine andere Frau in Arenberg kennt, wo dieses Phänomen entdeckt wurde.
Mittlerweile bedauere ich es, dass ich meinen Zwilling nie kennengelernt habe, allerdings habe ich wie auch die anderen Glück gehabt, dass wir uns damals nicht zu siamesischen Zwillingen entwickelten.
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Eileiterschwangerschaft
February 5, 2007 by SUM.
Mein erstes lebensbedrohliches Ereignis, an das ich mich bewußt erinnern kann, erlebte ich 1976 in Giessen als ich einen Gynäkologen aufsuchte. Wie ich schon vorher andeutete, ich greife tief in meine Erfahrungskiste.
Zu dieser Zeit erlebte ich eine abnormal lange Menstruation und deshalb suchte ich einen Gynäkologen auf. Der Gynäkologe war ein älterer Mann, allerdings denke ich mir jetzt, dass sein Alter nichts mit seinem grob nachlässigen Verhalten zu tun hatte. Während einer Zeitspanne von 3 Wochen besuchte ich mindestens viermal diesen Gynäkologen, da meine Menstruation nun einmal nicht aufhörte. Jedes Mal, wenn ich ihn sah, sagte er zu mir, dass ich wieder in seine Praxis kommen solle, falls es schlimmer werden sollte.
Zu dieser Zeit war ich eigentlich nur verwundert, dass meine Menstruation so lang andauerte und ich vertraute seinem Urteil. Mein damaliger Freund, der Zahnmedizin studierte, machte sich darüber auch keine Sorgen bis er mich an einem Montagnachmittag leichenblass und fast leblos im Bett vorfand. An diesem Tag wurde sein Argwohn geweckt und er fragte mich, was der Arzt, den ich auch an diesem Tag aufgesucht hatte, mir gesagt hätte. Ich gab die gleichen Worte wieder, die der Arzt mir gesagt hatte “Kommen Sie wieder, falls es schlimmer wird”. Ich war kaum noch in der Lage zu sprechen, da meine Lebensenergie auf einem äusserst niedrigen Stand war.
Glücklicherweisse rief an diesem Tag mein Freund die Universitätsklinik an und bestellte einen Notarztwagen, der mich in die Uniklinik brachte. Noch am selben Abend wurde ich notoperiert und der anwesende Bereitschaftsarzt sagte mir später, dass ich, falls ich eine Stunde später eingetroffen wäre, hätte tot sein können. Während dieser 3 Wochen hatte ich so viel Blut verloren, dass mittlerweile meinem Körper das lebensnotwendige Elixir zum Leben fehlte.
Die vaginale Dauerblutung wurde dadurch hervorgerufen, dass sich eine befruchtete Eizelle außerhalb der Gebärmutter in einem meiner Eileiter eingenistet hatte und dieser dann irgendwann zerriss. Ein einfacher Schwangerschaftstest hätte damals angezeigt, dass ich schwanger war. Allerdings wurde das von dem Gynäkologen unterlassen. Auch überwiess er mich an keinen anderen Arzt oder ein Krankenhaus, damit ich von einer anderen Person näher untersucht worden wäre.
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Hallo Blogbesucher!
February 4, 2007 by SUM.
Wir alle machen nichtalltägliche Erfahrungen, an die wir uns gerne erinnern oder die wir lieber vergessen möchten.
Einige sollten berichtet werden, damit Andere aufgrund dieser Informationen bessere Entscheidungen treffen können. Oder um ihnen die Möglichkeit zu geben, uns entweder zu helfen oder zu unterstützen.
Zuerst einmal möchte ich meine Erfahrungen mitteilen, die ich mit verschiedenen Ärzten in Deutschland und hier in Amerika gemacht habe. Einige der Erfahrungen sind sehr erschreckend, da manch ein Arzt mit einer Sorglosig- und Nachlässigkeit seinen Beruf ausübte, was man von einem Arzt ja nicht erwartet. Diese Erfahrungen dienen als Warnsignal nicht jedem mit einem Titel blind zu trauen. Ich werde tief in meine Erfahrungskiste, die ich mit Ärzten hatte, greifen und mich dann so langsam in die Gegenwart vorarbeiten.
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