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Archive for April 14, 2007
Crest Night Effects - Teil IX
April 14, 2007 by SUM.
Bevor Dr. G. mit ihrer Untersuchung anfing, unterhielten wir uns ein wenig über private Sachen. Sie fragte mich, in welcher Gegend ich in Deutschland geboren sei, und sie erzählte mir, dass ihr Ehemann in Deutschland in Marburg zur Schule gegangen ist. Als ich in Giessen wohnte und an der Justus-Liebig Universität studierte, besuchte ich ein paar mal Marburg.
Nach dem anfänglichen Geplauder fragte sie mich viele Fragen, die im Zusammenhang mit den Fragen standen, die ich bereits auf dem Fragebogen beantwortet hatte. Wie ich schon vorher einmal angemerkt habe, ich verstand einfach nicht, warum ich genötigt wurde, Fragen zu ‘Schmerzen bei verschiedenen Beschwerden’ zu beantworten. Aber das war vielleicht ihr Spezialgebiet. Mir war nur klar, dass ich mich nicht an die UW Zahnklinik gewendet hatte, um Fragen zu ‘Schmerzen bei verschiedenen Beschwerden’ zu beantworten. Ich sagte immer zu jedem, den ich dort traf, dass ich den Schaden an meinen Zähnen untersuchen lassen und bestätigen lassen müsste, dass Crest Night Effects den Schaden verursacht hatte.
Ich erzählte ihr, dass meine Zähne, ein paar Monate bevor ich Crest Night Effects anwendete, beim LWTC untersucht und geröntgt worden waren. Ich gab ihr die Informationen von Dr. R. aus Vancouver und den Zeitraum, wann ich Crest Night Effects benutzte. Allerdings vergass ich ihr mitzuteilen, dass meine Zähne, ein paar Wochen bevor ich die UW Zahnklinik aufsuchte, in einer Zahnpraxis in Bellevue gesäubert und teilweise geröntgt worden waren.
Ich hatte die Zahnpraxis in Bellevue nur einmal aufgesucht und zwar ein paar Wochen vor dem Termin bei der UW Zahnklinik. Als ich diese Zahnpraxis aufsuchte, hatte ich meine Röntgenaufnahmen vom LWTC mitgebracht. Der Zahnarzt in Bellevue verglich die in seiner Praxis gemachten Röntgenaufnahmen mit denen, die letztes Jahr am LWTC gemacht worden waren. Und er sagte zu mir, dass er einen Unterschied zwischen den Aufnahmen im Februar 2004 und Januar 2005 erkennen kann. Auch er schlug vor, dass ich einen Zahnarzt an der UW Zahnklinik konsultieren sollte, um den Schaden und dessen Ursache an meinen Zähnen zu untersuchen.
Dr. G.’s Untersuchung wurde grösstenteils nur auf verbale Weise durchgeführt, allerdings schaute sie sich mal kurz meine Zähne an und meinte, ich sollte mit meinen Zähnen auf einem Blaupapier hin- und herknirschen, so dass sie das Mahlmuster meiner Zähne bestimmen könnte. Nachdem ich auf eine ziemlich heftige Weise (eigentlich war das alles viel zu intensiv gewesen) mit meinen Zähnen geknirscht und den Kiefer auf dem Blaupapier nach vorne und hinten verschoben hatte, machte sie von meinen Zähnen, die nun mit blauen Flecken bedeckt waren, ein Bild. Dr. G. erkundigte sich nicht nach irgendwelchen Röntgenaufnahmen. Sie fragte mich nicht, ob meine Zähne kürzlich geröntgt worden waren, sie fragte nicht nach den Röntgenaufnahmen vom LWTC, noch wollte sie neue Aufnahmen von meinen Zähnen gemacht haben.
Ihre Fragen waren nur auf das gerichtet, was ich so esse und trinke. Daher zählte ich ihr meine Ess- und Trinkgewohnheiten auf, die sehr gesund und weder ungewöhnlich noch schädigend für meinen Magen sind. Danach sagte sie mir, dass sie fühle, dass das Vorhandensein von Magensäure, das Einnehmen von Vitamin-C Tabletten alle 4 Stunden (ich kaue drei Vitamin-C Tabletten pro Tag) und das Alter die Ursache für den Schaden an meinen Zähnen seien.
Nachdem sie mir ihre Schlussfolgerung für den Schaden an meinen Zähnen vorgetragen hatte, konnte ich gar nicht glauben, was ich da von ihr hörte. Ich hatte ihr gegenüber erwähnt, dass ich in der Vergangenheit ein Asophagus-Refluxproblem gehabt hatte, allerdings sei das in 1996 gewesen und mittlerweile nicht mehr von Bedeutung. Nachdem ich zu der Zeit Medikamente einnahm und meine Essgewohnheiten änderte, einschliesslich mit dem Rauchen aufhörte, hatte ich anschliessend dieses Problem nicht mehr. Aber ich sagte zu ihr, dass ich manchmal ein wenig Magensäure habe, das ich aber mit nur einer Soda-Tablette unter Kontrolle hatte. Und das war kein grösseres Problem, da es nicht häufig auftrat.
Ich fand ihre Schlussfolgerung unglaublich und auch all das, was danach so folgte.
Auch sie verhielt sich so, als ob der Schaden, schon bevor ich Crest Night Effects anwendete, existierte. Ich sagte zu ihr, dass ich mehr Tests durchgeführt haben wollte, und daher würde ich mich als Versuchsperson anbieten, so dass sie an meinen Zähnen Tests durchführen konnten, während Crest Night Effects unter beaufsichtigten Bedingungen aufgetragen wird. Ihre Antwort darauf war, dass sie mit jemandem, der sich damit besser auskennt, sprechen müsste, und sie würde mir dann Bescheid geben. Als ich mich von ihr verabschiedete, sagte sie mir, dass sie mich kontaktieren wird und bat um meine Telefonnummer, die ich ihr gab.
Als wir uns an diesem Tag trennten, sagte ich ihr, dass ich ihre Erklärung nicht akzeptieren konnte und einen beaufsichtigten Test durchgeführt haben wollte. Auf meinem Weg nach draussen, sagte mir noch die Zahnarzthelferin, dass die Rechnung an meine Versicherung geschickt werden würde.
Hinterher war mir klar, dass dies nicht die richtige Stelle für die Konsultation gewesen war. Daher war ich nicht nicht nur mit diesem Erlebnis ziemlich unzufrieden, sondern auch mit all dem, was danach noch folgte. Jedoch hatte ich keine Ahnung von dem, was da noch auf mich zukommen würde. Daher werde ich in meinen nächsten Artikeln die anderen Ereignisse beschreiben, die auch Teil dieser Rechtssache und ebenso unangenehm und beunruhigend sind.
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