Info

You are currently browsing the SchattenBlog weblog archives for the day June 23, 2007.

Calendar
June 2007
M T W T F S S
« May   Jul »
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930  

Archive for June 23, 2007

Verletzungen nach Vorsorgeuntersuchung - Teil III

Bevor ich einen anderen Arzt aufsuchte, einen Hautarzt, telefonierte ich mit meiner Krankenversicherung und sprach noch mit einigen Leuten, die ich auch um Rat bat.

Am Mittwoch, 26. Januar 2005, sprach ich mit einem Sachverständigen meiner Versicherung und fragte ihn, ob die Versicherung irgendwelche Verfahrensweisen für einen Hausarzt hätte, wonach sich der Hausarzt bei bestimmten zu untersuchenden Angelegenheiten richten könnte.

Der Sachverständige am Telefon meinte, dass das eine Meinungssache sei und ich selbst sollte nach meinem Gefühl gehen. Daraufhin sagte ich ihm, dass ich mich nicht wohl gefühlt hätte, als der Hausarzt, der mich vorher noch nie gesehen hatte, zu mir sagte, dass mein Blut in Ordnung sei, obwohl er es gar nicht untersucht hatte. Der Sachverstandige meinte daraufhin, dass ich eine Beschwerde bei L. H. in N. Y. einreichen könnte.

Mittlerweile fühlte ich nicht nur, dass ich nicht nur nicht die angemessene medizinische Behandlung bekam, ich fühlte auch, dass hier etwas zusätzlich nicht stimmte.

Am selben Tag sprach ich mit einer anderen Nachbarin und bat sie um eine Empfehlung für einen Arzt. Als ich ihr erzählt hatte, dass der Arzt mein Blut nicht an diesem Tag untersuchen wollte, als ich ihn aufsuchte, sagte sie, dass die Ärzte, die von der Versicherung nicht genug Geld bekämen, wollten, dass man noch zu einem anderen ärztlichen Untersuchungstermin erscheint. Und dann würden sie vielleicht einen Bluttest anfordern.

Hier möchte ich darauf hinweisen, dass ich seitdem ich im Staat Washington wohne, fast kaum Ärzte aufgesucht hatte. Eigentlich kannte ich mich weder im Gesundheitswesen noch mit dem Krankenversicherungsgeschäft aus. Während ich hier im Staat Washington wohne, hatte ich ab und zu eine Krankenversicherung. Vor August 2004 hatte ich für einige Jahre weder eine Kranken- noch Zahnarztversicherung. Im Januar 2005 hatte ich weder einen Hausarzt, noch kannte ich andere Ärzte ausser Dr. F bei der Bellevue Women’s Klinik.

Ich bin der Meinung, dass Dr. P. mich noch am selben Tag, als ich seine Praxis beim Evergreen Medical Center aufsuchte, zum Labor hätte schicken können.

Nun, hatte ich mich entschieden, den Hautarzt Dr. G. in Seattle aufzusuchen. In der Zeitung hatte ich über diesen Hautarzt einen Zeitungsartikel gelesen. Daher hatte ich mich entschlossen, seine Praxis anzurufen. Ich erhielt auch einen Termin, allerdings wurde mir gesagt, dass er selbst keine neuen Patienten mehr annehme, aber seine Assistentin könnte mich behandeln.

Am Mittwoch, 2. Februar 2005, traf ich dann in seiner Praxis seine Assistentin J. und noch eine Krankenschwester. Bevor sie meinen Nagel abklippte, bat ich sie um eine Stuhlanalyse. Ich sagte zu ihr, dass ich gehört hätte, dass man eine Infektion, z.B. Fungus, mit einer Stuhlanalyse feststellen könne. Ihre Antwort darauf war, dass dieser Test in der Praxis nicht gemacht wird.

Noch am selben Tag, frühmorgens, hatte ich mit meiner Schwester in Deutschland telefoniert. Sie hatte mir geraten eine Stuhlanalyse zu beantragen, um zu prüfen, ob eine Infektion vorliege, z.B. verursacht durch Bakterien oder Fungus. Sie hatte einen Hautarzt in Deutschland gefragt, welche Tests ich durchführen lassen sollte. Der Hautarzt hatte zu einer Stuhlanalyse geraten, um zu sehen, ob eine Infektion vorliegt. Aber J. sagte mir, dass dieser Test in dieser Praxis nicht gemacht wird.

J. klippte nur einige Nagelteile zum Testen ab. Und nachdem ich ihr gesagt hatte, dass ich auch seit ein paar Tagen manchmal ein taubes Gefühl und kribbelnde Empfindungen in meinem Mund spürte, die ich vorher noch nie gefühlt hatte, nahm sie von mir mit einem Q-Tip eine Speichelprobe.

J. meinte, dass die Ergebnisse nach zwei Wochen vorliegen würden.

Hier möchte ich darauf hinweisen, dass ich in den kommenden Wochen schwerwiegendere Symptome, wie sie nach einer zu hoch dosierten Strahlenbelastung vorkommen, entwickelte. Irgendwann produzierte ich für ein paar Wochen keinen Speichel mehr auf natürliche Weise in meinem Mund. Diese Erfahrungen werde ich in meinem nächsten Artikel genauer beschreiben.

|