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Archive for June 25, 2007
Verletzungen nach Vorsorgeuntersuchung - Teil V
June 25, 2007 by SUM.
Am Montag, 14. Februar 2005, suchte ich Dr. H. bei der Klinik Minor & James auf. Bevor ich ihn sah, sprach ich mit seinem Assistenten, G., der mit mir übereinstimmte, dass es schon seltsam gewesen war, dass der Arzt an der anderen Klinik, keine Blutanalyse hätte machen wollen, als ich ihn zum ersten Mal aufsuchte.
Der Termin bei Dr. H. lief so ziemlich anders ab, als bei Dr. P. Soviel ich mich erinnern kann, waren beide under der Abteilung für Hausärzte aufgelistet, aber Dr. H. wurde auch als Internist aufgeführt. Dr. P. hatte sich im Gegensatz zu Dr. H. kaum Zeit für mich genommen. Von Dr. H. wurde ich routinemässig untersucht und er wendete einige Zeit für Fragen und Eingaben in seinen Compupter auf. In seinem Untersuchungsraum war ich für ungefähr 45 Minuten. Ich erzählte ihm, dass ich vor über einer Woche wegen der Verletzung an meinem Daumennagel einen Hautarzt aufgesucht hatte, allerdings hätte ich die Testergebnisse noch nicht erhalten. Dr. H. schaute sich an diesem Tag auch das Innere meines Mundes an und meinte, es sähe in Ordnung aus. Er verschrieb einen Blut-, Urin- und Stuhltest. Die Blut- und Urinprobe konnte ich noch am selben Tag im Labor der Klinik abgeben. Die Stuhlprobe musste ich zuhause machen und per Post zum Labor schicken.
Im Labor der Klinik stach mir zur Blutabnahme eine Krankenschwester, A., Nadeln in meinen Arm. Obwohl ich dünne Venen habe, hatte ich noch nie das Problem gehabt, dass eine Krankenschwester nicht in der Lage war, von mir Blut abzunehmen. Aber diese Krankenschwester stach eine Nadel in meinen linken Arm und danach mehrere Male auf die mittlere obere Aussenfläche des rechten Ellbogens, und jedesmal traf sie nicht in die Vene. Zusätzlich drehte sie die Nadel, als sie auf dem rechten Ellbogen unter der Haut steckte, noch hin und her. Keine andere Krankenschwester hat das jemals vorher gemacht, und ich habe oft Blut abgenommen bekommen. Als ich in Deutschland wohnte, bin ich Blutspender gewesen. So langsam fing ich an, mich unwohl zu fühlen. Nachdem dann diese Krankenschwester noch zu mir sagte, “Es gibt Seitenwege, die die Leute nicht kennen.” hatte ich das Gefühl, dass sie absichtlich meine Venen verpasst hatte. Danach bat ich sie, dass jemand Anderes von mir Blut abnehmen sollte. Und sie rief einen Krankenpfleger.
Der Name des Krankenpflegers fing mit demselben Buchstaben an, A. Eine Krankenschwester, R., assistierte ihm. Diese Krankenschwester hielt die kleinen Plastikcontainer, während er mir Blut abnahm. Er sagte zu mir, dass er eine kleinere Nadel verwendet, und er nahm mir dann Blut von den Venen auf meiner rechten oberen Hand ab. Während ich im Labor sass, sah ich auf einmal nur die Hand einer anderen Person durch den Vorhang des Labors greifen und eine Urinprobe in der Ablage an der Wand gegenüber meines Stuhls ablegen. Mir wurde auch gesagt, dass auch ich meine Urinprobe dort abgeben sollte.
Am Sonntag, 20. Februar, bemerkte ich auf einmal einen roten Fleck neben der Einspritzstelle, wo die Nadel mehrmals auf der Aussenfläche des rechten Ellbogens eingestochen worden war. In der Mitte des Flecks war eine kleine Blase. Der Durchmesser des roten Flecks war ungefähr ½ Zoll. Das Erscheinen dieses roten Fleckes mit der Blase darin erschreckte mich schon etwas.
Ich rief eine Nachbarin an und erzählte ihr von meinem roten Fleck mit der Blase darin. Sie sagte zu mir, dass ich das berichten sollte, falls meine Blutabnahme falsch gehandhabt worden wäre. Nachdem ich mit ihr gesprochen hatte, rief ich bei Minor & James an, und man benachrichtigte daraufhin Dr. H. Er rief mich noch am selben Tag an und sagte mir, ich sollte nur dann am nächsten Tag in die Klinik kommen, falls der Fleck sich über meinen ganzen Arm ausgebreitet hätte, andernfalls würden sowohl er als auch ich unnötig Zeit vergeuden. Nach diesem Gespräch mit ihm, war ich nicht beruhigt. Ich musste mit jemand Anderem darüber sprechen. Ich rief daraufhin T. an. T. war der Meinung, dass die Ärzte/Kliniken Angst vor Schadensklagen hätten, daher würden sie zu einem sagen, dass man sich keine Sorgen machen solle.
Nach diesen Gesprächen fühlte ich mich wahrlich nicht besser. Am nächsten Tag rief ich meine Schwester in Deutschland an und bat sie, den Hautarzt in Deuschland nach seiner Meinung zu fragen. Sie rief mich schon am nächsten Tag, Dienstag, zurück und sagte mir, dass er auch meinte, dass ich mir keine Sorgen machen solle, da die Blase nicht an der Einspritzstelle der Nadel und vielleicht nur zufällig aufgetaucht sei.
Nach diesem Vorfall hoffte ich nur, dass sich aus diesem Erlebnis nichts Ernsthafteres entwickeln würde. Aber mein Vertrauen in Krankenschwestern, die von mir Blut abnehmen wollen, war auf einem Tiefpunkt angelangt.
Zu diesem Zeitpunkt hatten sich in meinem Mund noch nicht die stärkeren Symptome, die nach einer Überdosierung von Röntgenstrahlen auftauchen, entwickelt. Zu der Zeit hatte ich nur manchmal ein taubes und kribbelndes Gefuhl im Mund, dass ich schon der Assistentin J. bei der Praxis von Dr. G. mitgeteilt hatte.
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