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Archive for June 27, 2007
Verletzungen nach Vorsorgeuntersuchung - Teil VI
June 27, 2007 by SUM.
Die Testergebnisse beim Hautarzt fielen negativ aus; weder wurde ein Fungus an meinem Nagel noch sonst eine andere Krankheit anhand meines Speichels festgestellt. Aber die unbehaglichen Empfindungen in meinem Mund hielten weiterhin an, während der grau-schwarze Nagel so langsam herauswuchs. Die anfangs kribbelnden Empfindungen im Mund, die ich seit Januar verspürte, hatten sich nun zu brenzligen Empfindungen an meinen inneren Lippen entwickelt. Daher entschloss ich mich, nur abgekochtes Wasser zum Zähneputzen zu verwenden und meine Zahnbürste mehrmals in heissem Wasser zu sterilisieren.
Am Dienstag, 15. Marz 2005, besuchte ich zur Reinigung meiner Zähne die Zahnarztpraxis von Dr. C. in Bellevue. Auch die Zahnarzthelferin bei Dr.C. informierte ich über meine brenzligen Empfindungen. Ich wurde gebeten meine neuesten Röntgenaufnahmen mitzubringen. In der Praxis wurden dann einige Röntgenaufnahmen von meinen vorderen Zähnen gemacht, und Dr. C. verglich, die an diesem Tag gemachten, mit denen, die letztes Jahr beim Lake Washington Technical College gemacht worden waren.
Während ich verschiedene Ärzte aufsuchte, bestätigte keiner eine ungewöhnliche Krankheit in meinem Mund, ausser dass ich selbst aussergwöhnliche Empfindungen verspürte. Aber das änderte sich schlagartig am Donnerstag, 24. März.
Am späteren Nachmittag dieses Tages machte ich mir Tee mit einem Teebeutel von Bigelow. Es war grüner Tee mit Zitrone. Ich nahm nur einen Teebeutel für eine ganze gläserne Teekanne. Das benutzte Wasser war sowohl gefiltert als auch abgekocht, und ich lies den Teebeutel für nicht mehr als fünf Minuten in der Teekanne ziehen.
Nachdem ich nur einen einzigen Schluck aus der Teetasse genommen hatte, fühlte ich einen stechenden brennenden Schmerz im ganzen Mund. Mein ganzer Mund brannte und tat weh. Sofort sah ich mir meine Zunge an, die in dem Augenblick ganz weiss war. Daraufhin putzte ich mir die Zähne und Zunge mit einer Bürste und stellte fest, dass meine Zunge sowohl vorne als auch hinten mit kleinen Pusteln bedeckt war; der hintere Teil weit mehr als der vordere.
Da ich nicht wusste, warum ich auf einmal solch einen Ausbruch hatte, nahm ich an, dass irgendetwas mit dem Wasser nicht in Ordnung war. Daher rief ich bei der Stadtverwaltung in Redmond an und berichtete diesen Vorfall. Nachdem ich mit einigen Stadtangestellten gesprochen hatte, sagte mir eine Stadtangestellte, dass am Montag eine Person von der Redmond-Stadtverwaltung bei mir vorbeikommen könnte, um zum Testen meines Wassers eine Probe abholen zu kommen.
Am nächsten Tag, Feitag den 25. Marz, liess ich mir dann bei der Klinik Minor & James einen Termin geben. Da es ein Notfall war, erhielt ich noch am selben Tag einen Termin bei Dr. N. Er bestätigte, dass meine Zunge mit einer weissen Schicht belegt war und verschrieb mir einen Medikamentensirup gegen Pilzbefall.
Da die unbehaglichen Symptome in meinem Mund schon im Januar angefangen hatten, aber keiner der Ärzte, mit denen ich gesprochen hatte, mehr Aufmerksamkeit diesem Problem widmete, als nur einen Speicheltest zu machen, dachte ich zu dem Zeitpunkt, dass vielleicht irgendetwas nicht mit dem Wasser in Ordnung war, um diesen Ausbruch zu bewirken.
In den kommenden Wochen erlebte ich dann noch andere Symptome, die noch beängstigender waren. Diese Ereignisse werde ich dann auch in chronologisher Reihenfolge in meinen nächsten Artikeln beschreiben.
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