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Archive for July 3, 2007
Verletzungen nach Vorsorgeuntersuchung - Teil VII
July 3, 2007 by SUM.
Bei meinem Arztbesuch bei Minor & James am Freitag, 25. März, berichtete ich die folgenden Symptome, die ich nun in meinem Mund hatte: offensichtliche Symptome eines Ausschlags, Geschmack von Metall im Mund und bitterer Geschmack, wenn ich mit meiner Zunge meinen Gaumen betastete.
Da mir bis zu diesem Zeitpunkt die von Dr. H. angeordneten Laborergebnissse noch nicht mitgeteilt worden waren, erkundigte ich mich bei der Beratung mit Dr. N. nach den Untersuchungsergebnissen. Mir wurde gesagt, dass die Laborergebnisse bereits vorlagen und dass keine medizinischen Probleme gefunden worden wären. Alles hatte einschliesslich eines Schilddrüsentests in Ordnung ausgesehen. An diesem Tag ordnete Dr. N. noch einmal einige Blut- und Urintests an.
Beim Labor beantragte ich denselben Krankenpfleger A., der mit das letzte Mal Blut abgenommen hatte. Allerdings assistierte ihm dieses Mal keine Krankenschwester. Als er mir das letzte Mal Blut aus einer Vene meiner oberen rechten Hand abgenommen hatte, hatte ich kein Unbehagen verspürt. Aber bei diesem Ereignis dachte ich schon, dass die Haut meiner oberen Hand fast platzen würde, da sie während der Blutabnahme ganz extrem anschwoll. Der Krankenpfleger brauchte nicht nur eine ziemlich lange Zeit, um von meiner Vene Blut abzunehmen, nach einer Weile schwoll meine Hand auch ziemlich an und die Farbe der Hand änderte sich in Richtung bläulich-rot. Der Krankenpfleger hatte auch diesmal wieder drei kleine Behälter zum Füllen, allerdings war im letzten Behälter kaum Blut, da nach einer Weile kaum noch Blut floss. Er machte so nebenbei die Bemerkung, als er auf den Behalter schaute “Das wird es nicht machen”. In dem Augenblick war ich nur sehr erleichtert, dass er den Druck von meinem Arm wegnahm. Eigentlich konnte ich es kaum fassen, dass ich bei solch einem Verfahren solch ein Unbehagen erfahren musste.
Dr. N. hatte mir für den Ausschlag eine Medizin verschrieben, und nachdem ich Minor & James verlassen hatte, fuhr ich zur Costco Apotheke, um die Medizin zu kaufen. Im Untersuchungsraum von Dr. N. hatte man mir gesagt, dass die Medizin nicht so teuer sei. Die Flasche Nystatin 100,000 Units/Ml SUSP # 240 kostete $67.79. Diesen Betrag musste ich aus eigener Tasche bezahlen, da meine Versicherung diese Kosten nicht deckte. Zusätzlich musste ich, jedes Mal wenn ich einen Arzt aufsuchte, $20.00 aus meiner eigenen Tasche zahlen und wurde noch mit den Kosten von Labortests belastet, die nicht bei Minor & James ausgeführt wurden. Hier sollte vielleicht noch angemerkt werden, dass meine monatliche Krankenversicherung, die ich auch selbst tragen musste, nicht billig war.
Da ich kaum Arzneimittel kaufte, kannte ich mich mit deren Kosten gar nicht aus. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die bei Costco gekaufte Medizin eigentlich zu teuer war. Daher fragte ich bei der Walgreen’s Apotheke nach, wieviel ich dort für dieselbe Medizin hätte bezahlen müssen. Zu meiner Überraschung sagte man mir, dass ich dort $50.00 gezahlt hätte. Daher entschloss ich mich mit einem Manager bei Costco über diesen Preisunterschied zu sprechen und erhielt daraufhin für die Differenz eine Kostenrückerstattung.
Am folgenden Montag, 28. März, kam T. vom Redmond Stadtwerk bei meinem Haus vorbei. Während er in meiner Küche war, testete er mein Wasser auf seinen PH-Wert und Chlorgehalt. Die Werte waren in Ordnung. Da ich ihm auch mitgeteilt hatte, dass ich einen metallischen Geschmack im Mund hatte, bot er mir an, das Wasser ein bisschen mehr zu untersuchen. Er nannte es einen Rohrtest. Er versprach mir, am nächsten Tag mit einer Flasche wieder vorbeizukommen, um eine Wasserprobe mitzunehmen.
Während er in meiner KÜche war, trank er von meiner Wasserleitung etwas Wasser und meinte, dass ihm das Wasser gut schmecke und dass er es bereits seit 25 Jahren trinke. Nur um zu sehen, wie das Wasser an diesem Tag schmeckte, trank auch ich einen Schluck Leitungswasser. Seit dem Vorfall an dem vergangenen Donnerstag benutzte ich nur Wasser, das ich im Einkaufsladen einkaufte. Und mit diesem vorabgfüllten Wasser hatten sich bei mir seit Freitag keine Probleme gezeigt.
Nachdem T. fortgegangen war, so etwa 10-15 Minuten später, kaum auf einmal weisser Schaum aus meinem Mund, der für einige Zeit (vielleicht eine Minute) nur so aus meinem Mund herausquoll. Das fand ich unheimlich seltsam. Mit der Medizin, die ich seit letztem Freitag eingenommen hatte, hatte ich bis zu dem Zeitpunkt, wo ich das Leitungswasser trank, kein Problem gehabt. Daher dachte ich mir, dass dies schon ein seltsames Erlebnis ist. Irgendwie hatte das Leitungswasser die Medizin in irgendeiner Weise beeinflusst.
Nachdem weisser Schaum aus meinem Magen herausfloss, hinterliess ich bei dem Redmond Wasserwerk eine Nachricht und informierte sie auch über diesen Vorfall. Am nächsten Tag händigte mir T. ein Papier von der Wasserqualität, die im Mai 2004 von den Seattle Stadtwerken durchgeführt worden war. An diesem Tag untersuchte er noch einmal den Chlorgehalt meines Wassers und nahm zur weiteren Untersuchung eine Leitungswasserprobe mit.
Nach diesem Vorfall entschied ich mich, noch einen anderen Arzt aufzusuchen, um noch andere Untersuchungen anzufragen, z.B. eine Magenspiegelung.
Hier möchte ich daran erinnern, dass die Symptome im Januar mit einem grau-schwarz verbrannten Nagel anfingen. So langsam kamen dann neue Symptome hinzu; im Februar einige brenzlige Empfindungen und Mitte-Ende März ein metallischer und bitterer Geschmack im Mund.
Ausser dass mir mit einem Q-Tip etwas Speichel aus meinem Mund entnommen worden war, wurden an mir noch zwei andere medizinische Untersuchungen durchgeführt, die den betroffenen Bereich betrafen: Untersuchung im Februar bei der UW Zahnklinik und Anfang März eine zahnärztliche Behandlung in einer Zahnarztpraxis in Bellevue.
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