Info

You are currently browsing the SchattenBlog weblog archives for the day July 4, 2007.

Calendar
July 2007
M T W T F S S
« Jun   Aug »
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031  

Archive for July 4, 2007

Verletzungen nach Vorsorgeuntersuchung - Teil VIII

Nach der Notkonsultation bei Dr. N. an der medizinischen Klinik Minor & James rief ich mehrmals die dem Dr. H. assistierende Krankenschwester an. Obwohl ich mehrere Male auf ihrem Anrufbeantworter eine Nachricht hinterliess, rief sie mich nicht zurück. Als die Symptome schlimmer worden, nicht nur andauernd einen metallischen Geschmack im Mund, sondern auch aufgrund einer reduzierten Speichelproduktion einen sehr trockenen Mund, liess ich mir bei der Terminvermittlung einen Termin mit Dr. H. für Mittwoch, 13. April geben.

Zu diesem Zeitpunkt wollte ich nicht schon wieder die medizinische Klinik und/oder den Arzt wechseln. Daher entschied ich mich, mir noch einmal einen Termin mit Dr. H. geben zu lassen. Mein Termin mit ihm war auf Mittwoch, 11:00 Uhr festgelegt. Pünktlich erschien ich zu meinem Termin bei der Klinik and meldete mich bei der Rezeption an.

Nachdem ich 30 Minuten gewartet hatte und nicht in sein Untersuchungszimmer gerufen worden war, fragte ich nach, wie lange ich noch warten müsse. Die Angestellten an der Rezeption sagten zu mir, dass er die Leute manchmal bis zu fünf Stunden warten lässt, und sie fragten mich, ob ich mir einen neuen Termin geben lassen wolle. Einen neuen Termin lehnte ich allerdings ab.

Ich war nicht nur krank, ich hatte mich auch für einen Cholesterinspiegeltest, der an diesem Tag auch gemacht werden sollte, vorbereitet. Als ich Mitte Februar Dr. H. zum letzten Mal gesehen hatte, riet er mir, falls ich ihn das nächste Mal sehen würde, vorher nichts zu essen, damit er einen Cholesterinspiegeltest anordnen könne. Daher erschien ich bei der Klinik mit einem leeren Magen, so dass auch dieser Test am selben Tag stattfinden konnte.

Während ich wartete, las ich in einer Zeitschrift und sprach mit einer Angestellten von Minor & James, die für eine Weile neben mir sass. Auf ihrem Kittel war die Beschriftung Datarecords. Ich wartete noch eine ganze Weile, bis ich sicher war, dass das auch dieses lange Warten nicht nur nicht angemessen war, sondern auch Teil einer ganz gezielten Aktion. Um 12:30 Uhr bestand ich dann mit erhobener Stimme darauf, eine Krankenschwester zu sehen, und die assistierende Krankenschwester von Dr. H. liess sich dann blicken. Bei der Gelegenheit fragte ich sie dann auch, warum sie meine Telefonnachrichten nicht beantwortet hatte. Ihre Antwort war, dass ich mich über die Testergebnisse erkundigt hätte und sie würde nun mal Prioritäten setzen. Ich dachte mir nur, dass diese Handlungen nicht professionell waren. Danach sagte sie mir, dass sich jemand Anderes, um mich kümmern würde, und sie verliess dann zur Mittagszeit mit einer schwarzen Sporttasche die Abteilung.

Hier möchte ich anmerken, dass ich keine der Personen kannte, die ich konsultierte. Da mir klar war, dass deren Verhalten und Handlungsweisen nicht nur nicht angemessen, sondern auch nicht gerechtfertigt waren, führte ich darüber ein detailliertes Journal.

Als ich an diesem Tag den Untersuchungsraum von D. H. betrat, sah er ein bisschen anders aus als letztes Mal; auf dem Schranktisch stand ein Schachbrett mit Figuren, sehr viele Familienbilder und ein Bild von einem Jungen, der vor einem Kreuz stand, waren im Zimmer aufgestellt. Ich dachte mir in dem Augenblick, dass dies nicht wie ein üblicher Untersuchungsraum aussah.

Ich teilte ihm meine Symptome im Mund mit: metallischer Geschmack und einen sehr trockenen Mund. Da ich zu dem Zeitpunkt keine Ahnung hatte, warum ich in den letzten Wochen immerzu einen metallischen Geschmack im Mund hatte, bat ich ihn, mein Blut auch auf Metalle hin zu untersuchen. Nachdem er das Formular für die Laboruntersuchungen ausgefüllt hatte, sagte er zu mir, dass ich mich nun entscheiden könne, ob ich ihn noch einmal sehen möchte.

Im Wartezimmer des Labors musste ich auch noch etwas warten. Während ich dort wartete, trat ein junger Mann mit einer Brille in das Wartezimmer ein. Er hielt eine digitale Kamera in der Hand. Er setzte sich einen Stuhl weiter neben mich und schaute sich spielerisch seine Kamera genauer an. Während des Wartens kam auch eine Krankenschwester mit dem Namensschild M. in den Raum und nahm sich etwas Wasser aus dem Wasserspender. Mir war klar, dass sowohl sein als auch ihr Erscheinen auch geplant worden waren.

Der Krankenpfleger A. nahm auch diesmal wieder Blut von mir ab. Ich bat ihn, Blut von meiner Vene an meinem Arm abzuzapfen. Daraufhin antwortete er, dass er eine kleine Nadel verwende und nahm die Nadel aus seiner Kitteltasche. Diese Mal füllte er sechs Fläschchen.

Als ich in dem kleinen Raum sass, wo das Blut abgenommen wird, war ich ein bisschen abgelenkt, um über die Ereignisse an diesem Tag nachzudenken, aber später fühlte ich mich sehr unbehaglich aufgrund der Ereignisse an diesem Tag, besonders darüber, dass der Krankenpfleger die Nadel aus seiner Kitteltasche genommen hatte. Ich dachte wieder an die Worte der anderen Krankenschwester und die Reaktion auf meinem Arm, nachdem sie eine Nadel in meinen Arm injiziert hatte.

An diesem Tag verliess ich Minor & James so gegen 2:30 Uhr. Ich hoffte, dass die Testergebnisse irgendeinen Hinweis auf die seltsamen Symptome geben würden (ständiger metallischer Geschmack und sehr trockenen Mund, da ich nicht mehr von selbst genug Speichel produzierte). Dr. H. empfahl kein anderes Verfahren, um die Ursache dieser Symptome zu untersuchen.

Mittlerweile bin ich so ziemlich entsetzt über die verschiedenen Erfahrungen, die ich erlebte, als ich in dieser Gegend mit unterschiedlichem Krankenpersonal in Berührung kam. Mit der Zeit wurde es immer offensichticher, dass etwas nicht in Ordnung ist. Ich wurde nicht nur schlecht behandelt und bekam nicht die angemessene medizinische Behandlung, sondern ich wurde auch von Leuten, die weder mich kannten noch ich sie, falsch informiert.

|