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Archive for July 10, 2007

Verletzungen nach Vorsorgeuntersuchung - Teil IX

Während ich diese seltsamen Symptome im Mund hatte, war ich auch tagsüber ziemlich müde. Irgendwie fühlte ich, dass ich meiner Lebenskraft beraubt wurde. Ich bin mir nicht genau sicher, wann es anfing, dass ich andauernd müde war. In meinem Tagebuch sehe ich anhand eines Eintrags vom 26. März 2005, dass ich mich in den vergangenen Wochen schlapp gefühlt hatte. Diesen Zustand behielt ich noch für einige Zeit bei, während die Symptome in meinem Mund schlimmer wurden.

Ende April 2005 sprach ich mit meinem Cousin in Vancouver. Ich erzählte ihm von meinen Symptomen im Mund. Über einen Zeitraum von vier Monaten hatte sich der ungesunde Zustand in meinem Mund in Abschnitten entwickelt:

Trockener Mund, wenig Speichel, metallischer Geschmack, bitterer Geschmack am Gaumen.
Ausbruch eines Ausschlags im Mund.
Trockener Mund, abhanden gekommene Speichelfunktion; für mindestens 2-3 Wochen war ich nicht in der Lage auf natürlichem Weg Speichel zu produzieren.
Produzieren von sehr schaumigen Speichel, für mindestens 2-3 Wochen andauernd extrem salziger Geschmack im Mund.

Da ich von den Ärzten nur hörte, sie wüssten nicht, warum ich diese Symptome im Mund hatte, informierte ich mich selbst auf dem Internet. Als ich keinen Speichel mehr im Mund hatte und keiner Interesse zeigte, dieses Problem genauer zu untersuchen, war ich doch ziemlich verzweifelt. Auf dem Internet hatte ich folgendes gelesen:

- Trockenheit im Mund wird normalerweise mit einer starken Reduzierung der Speichelerzeugung begleitet. Die Stärke der Trockenheit hängt davon ab, wie viel von der speichelbildenden Funktion verloren gegangen ist.
- Speichel ist für die Verdauung von Essen und zur Abwehr von Infektionen notwendig. Er verhindert auch die Entwicklung von Karies.

Zur Abhilfe dieses Zustands wurde empfohlen, entweder künstlichen Speichel innerhalb des Mundes zur Befeuchtung zu benutzen, oder den Speichelfluss zu unterstützen, indem man Zucker-freien Kaugummi kaut, falls noch etwas von der zur Speichelerzeugung notwendigen Funktion übrig geblieben ist.

Für einige Wochen kaute ich andauernd Kaugummi, bis meine Speicheldrüsen wieder hergestellt waren, ohne externe Stimulation zu funktionieren.

Im Mai 2005 hatte ich keinen Zweifel mehr daran, dass meine Speicheldrüsen beschädigt worden waren. Daher stellte sich die Frage, warum und wann das passiert war? Ich hatte mich keiner Strahlentherapie unterzogen, allerdings wurde ich zweimal innerhalb eines Monats Röntgenstrahlen ausgesetzt. Kurz nachdem die Vorbeugungsuntersuchungen, Mammografie und DEXA-Scan, an mir ausgeführt worden waren, erschienen die Strahlensymptome (verbrannter Nagel im Januar, ungewöhnliche brenzlige Empfindungen im Mundbereich zu Beginn des Februars). Daher glaubte ich, dass ich während eine dieser Vorbeugungsmassnahmen mindestens eine Überdosis von Röntgenstrahlen erhalten hatte.

Als ich diese Symptome hatte, sprach ich mit mehreren Personen darüber. Ich telefonierte auch mit einer Freundin in Deutschland, die medizinische Technologie studiert hatte. Sie sagte mir, falls die Röntgengeräte nicht richtig betrieben werden, kann eine Person eine höhere Strahlendosis eingeben. Und falls das Gerät nicht richtig kalibriert ist, kann auch noch eine höhere Dosis gegeben werden.

Während dieser Zeit suchte ich verschiedene Ärzte auf, die nur mit ihren Schultern zuckten und sagten, dass sie nicht wüssten, was diese Symptome verursacht hatte. Es lag an ein Mangel vor, sich Gedanken darüber zu machen, die Ursache des Problems herauszufinden, and keiner bemühte sich darum, mich an einen anderen kompetenten Arzt zu überweisen. Ein anderer Arzt, der mir vielleicht geholfen hätte, mit dieser Situation auf eine andere Weise umzugehen, als nur mein Blut auf eine Blutvergiftung durch Metalle hin zu untersuchen und einen einfachen Speicheltest am Anfang dieser ernsten Angelegenheit durchzuführen.

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