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Archive for the Anwaltsberatung Category

Crest Night Effects - Teil XVIII

Heute möchte ich noch einmal kurz die Erfahrungen zum Crest Night Effects-Erlebnis zusammenfassen. Die Situation sieht nun folgendermassen aus: meine Zähne wurden von Crest Night Effects beschädigt, ich erhielt eine fehlgeleitete und mangelhafte Untersuchung an der UW-Zahnklinik und danach wurde mir die Untersuchung berechnet, die so nicht hätte stattfinden sollen.

Ende November 2007 schrieb ich noch einmal einen Brief an die UW. Darin beschrieb ich noch einmal mein Anliegen zu der fehlgeleiteten und mangelhaften Untersuchung und der Rechnung, die ich als ungerechtfertigt ansehe. Bis zum heutigen Tag habe ich von der UW keine Antwort darauf bekommen, allerdings habe ich seit diesem Tag keine weiteren Briefe von dem Inkassobüro erhalten.

In den letzten paar Monaten verfolgte ich Zeitungsartikel genauer, die sich nicht nur mit ärztlichen Fehlern, sondern auch wie die Krankenhäuser danach ihre Abrechnungsvorgänge abhandeln, befassen. In einem Artikel stand drin, dass Krankenhäuser die Rechnungen zerreissen werden, falls ärztliche Fehler vorliegen. Der Artikel stand am 29. Januar in der Seattle Times. In dem Artikel las ich Folgendes: ‘”Wir machen den richtigen Schritt, falls vermieden werden kann, dass bei Patienten, die von einem nachteiligen Ereignis betroffen sind, noch Salz in die Wunden gestreut wird,” dies sagte Dr. Brian Wicks, Präsident der staatlichen Medical Association.’ Ich selbst hatte ja auch, das noch Salz in die Wunden streuen, erlebt.

Unsichtbares Hindernis

Vor einigen Jahren sah ich auf einem Parkplatz neben einem Antikgeschäft, das ich oft aufsuchte, einen abgestellten Wagen mit den aufgemalten Worten “Invisible Fence” (Unsichtbares Hindernis). Sie haben vielleicht schon mal den Begriff “glässerne Decke” gehört. Er steht für eine innerhalb einer Organisation unsichtbare, aber unverkennbare Barriere; nicht nur auf der Karriereleiter einer Frau, sondern auch eines zu einer anderen demografischen Minderheit zugehörigen Mitglieds.

Aufgrund meiner Erfahrungen, die ich hier im Bereich von Bellevue, Redmond und Seattle gemacht habe, erfuhr ich eine andere Art von Barriere, oder man könnte das auch diskriminierende Abgrenzung nennen. Ich weiss, dass die unter Crest Night Effects beschriebenen Klageansprüche berechtigt sind. Ich habe bis heute mehr als 40 Anwälten in dieser Gegend geschrieben und sie über meine Klageansprüche, die eine gerichtliche Angelegenheit sind, informiert. Aber keiner zeigte Interesse mir in dieser Sache zu helfen. Ein paar haben geantwortet, während die Mehrheit schwieg. Einige der Anwälte schrieben sogar etwas Seltsames, oder gaben einen inkompetenten Ratschlag.

Ich bin jetzt davon überzeugt, dass einige meiner Erfahrungen nicht nur absichtlich manipuliert waren, sondern auch direkt zur Absicht der Irreführung dienten. Lesen Sie die Artikel zum Lake Washington Technical College. Die Erfahrungen dort waren auch absichtlich manipuliert. Und das sind nicht die einzigen Orte hier, wo ich geplante Manipulation und Täuschung erlebte.

Crest Night Effects - Teil XVII

Seit dem 8. Juni habe ich an verschiedene Anwälte, deren Expertise Amtsmissbrauch und Körperverletzung umfasst, eine kurze Nachricht geschrieben. In kurzen Worten beschrieb ich die Sachlage und verwies zusätzlich auf meine Website ShadowBlog, auf der weitere Informationen zu der Sachlage nachzulesen sind. Da ich von vielen keine Antwort erhielt, entschied ich mich, noch weitere Anwälte anzuschreiben.

Einschliesslich heute erhielt ich zwei Antworten. Eine Anwältin schrieb mir den Namen eines anderen zu kontaktierenden Anwalts, dem ich dann auch eine Nachricht schickte. Heute schrieb mir ein anderer Anwalt, einen Anwalt anzuschreiben, den ich schon Ende 2004 kontaktiert hatte. Und dieser Anwalt war nicht nur nicht unterstützend gewesen, er hatte mir auch geraten, mich an die UW Zahnklinik zu wenden, wo der Amtsmissbrauch stattfand.

Der Anwalt, der mir heute geschrieben hatte, schrieb mir auch, dass im Falle einer leichtfertig angemeldeten Forderung, Schadenszusprüche und Anwaltskosten gewährt werden können.

Daraufhin schrieb ich ihm allerdings gleich heute zurück, dass meine Ansprüche nicht leichtfertig sind, und dass ich weiterhin darüber schreiben werde und weiterhin verfolge einen Anwalt zu bekommen, der mir dabei hilft gegen das vorliegende Unrecht gerichtlich vorzugehen.

Crest Night Effects - Teil XVI

Am letzten Freitag schrieb ich fünf Anwälte in dieser Gegend an und informierte sie zu meinem Klageanspruch aufgrund ärztlichem Fehlverhaltens und Produkthaftung. Obwohl ich von zwei angeschriebenen Anwältinnen eine Antwort erhielt, zeigte sich keine daran interessiert, meinen Klageanspruch zu unterstützen. Allerdings erhielt ich von einer Anwältin den Namen eines anderen Anwalts, den ich anschreiben sollte. Diesem Anwalt schrieb ich auch gestern eine Nachricht. In den nächsten Wochen werde ich mich darauf konzentrieren, weitere Anwälte anzuschreiben und auf meine Website verweisen, auf der wesentliche Informationen zu meinem Klageanspruch festgehalten sind.

Während meiner Suche nach Anwälten in dieser Gegend und Lesen von Zeitungsartikeln zu ärztlichem Fehlverhalten, las ich in der Seattle Times den Artikel “What the state didn’t know about doctor, malpractice suit” (Staatliches Nicht-Wissen zum Arzt/Fehlverhalten-Prozess). Als ich den Artikel las, wurde ich auch an die von mir erfahrenen fehlerhaften Begebenheiten, nachdem ich Ärzte in der Gegend von Seattle/Bellevue/Redmond kontaktierte, erinnert. Zum Beispiel wurde ich nach ganz normalen Vorsorgeuntersuchungen nicht nur ziemlich krank, sondern ich wurde auch nicht richtig behandelt.

Das alles war eigentlich schon ziemlich beängstigend, und ich dachte mir, dass ich das Erlebte wenigstens dem Department of Health und einer Versicherung berichten sollte. Obwohl ich keine gerichtlichen Schritte unternahm, war mir bewusst, dass ich diese Verletzung und Fehlbehandlung jemandem mitteilen musste, der für die Überwachung des Gesundheitswesen verantwortlich ist. Für mich war es wichtig ‘die richtige Sache zu tun’. Aber nachdem ich diesen Artikel gelesen hatte, war ich mir nicht mehr so sicher, ob es ausreichte diese Vorfälle nur dem Department of Health und einer Versicherung, die den Vorfall letztendlich gar nicht vollständig untersuchte, zu berichten.

Mittlerweile komme ich zu dem Schluss, dass ich auch in diesen Fällen gerichtliche Schritte hätte unternehmen sollen. Einige dieser Fehlverhaltensvorfälle werde ich auf chronologische Weise, wie sie stattfanden, auch auf dieser Website beschreiben und zwar unter dem Thema ‘Amtsmissbrauch/Gewissenloses Praktizieren’.

Und ich werde weiterhin über meinen Klageanspruch gegen die UW Zahnklinik und die Herstellerfirma von Crest Night Effects und/oder die Handelsfirma, die das Produkt verkaufte, berichten.

Crest Night Effects - Teil VI

Nachdem meine Schwester nach Deutschland zurückgeflogen war, konzentrierte ich mich wieder auf die Augabe einen Weg zur Rechtsfindung zu finden. Daher entschloss ich mich, Anwalt L. telefonisch zu kontaktieren. Das war dann am Freitag, 10. Dezember.

Am Telefon sagte er mir, dass ich den Beweiss führen muss, dass Crest Night Effects den Schaden verursacht habe. Ich erwähnte, dass ein anderer Anwalt mir geschrieben hatte, dass er der Meinung sei, dass ich durchaus einen realisierbaren Klageanspruch hätte, aber aufgrund seines Arbeitspensums könne er meinen nicht vertreten. Die Antwort von Anwalt L. darauf war, “Die benutzen diese Sprache, weil er eigentlich damit ausdrücken möchte, dass ich in Wirklichkeit keinen Anspruch hätte. Die sind unehrlich.” Und er fügte hinzu, dass er seit 34 Jahren in diesem Arbeitsfeld tätig ist. In diesem Moment war ich nicht nur perplex, sondern ich fühlte mich auch unbehaglich, das von ihm zu hören. Es trug sicherlich nicht dazu bei, mein Vertrauen in das Rechtssystem zu steigern.

Anwalt L. hatte eine kraftvolle dominante Stimme und er projizierte eine einschüchternde Personalität. Er fragte mich, welcher Zahnarzt sich meine Zähne angeschaut hatte. Als er hörte, dass ich bei einem Zahnarzt in Vancouver, BC, gewesen bin, sagte er zu mir, “Die Gesetze in Kanada sind anders und es ist teuer ihn hier als Zeuge aufzurufen.” Seiner Meinung nach sollte sich jemand von der Zahnklinik der University of Washington meine Zähne anschauen und bestätigen, dass Crest Night Effects den Schaden verursacht hatte. Er fügte hinzu, ich solle jemand in der “restorative” Abteilung sehen. Allerdings gab er mir keinen bestimmten Namen von jemandem, den ich dort hätte aufsuchen sollen.

Während wir am Telefon sprachen, bat er mich mal am Apparat zu warten, so dass er auf dem Internet überprüfen könne, ob Nebenwirkungen zu diesem Produkt berichtet worden waren. Er nuschelte, dass die Nummer 18 eingestellt worden war und man nun Peroxide verwende. Danach schlug er mir vor, dass ich ihn dann wieder anrufen solle, nachdem ich einen Professor an der UW Zahnklinik konsultiert hatte. Auch er erwähnte, dass ich drei Jahre Zeit hätte, um einen Anwalt zu finden.

Nach diesem Telefongespräch war meine Hoffnung ins Rechtssystem sicherlich nicht gestärkt, aber mir war klar, dass ich damit fortfahren musste, was ich für richtig halte. Daher rief ich bei der UW Zahnabteilung an, um mir bei der Zahnklinik einen Termin geben zu lassen. Ich liess mir erst einmal einen Termin bei der zahnärztlichen Abteilung geben, die Einführungsuntersuchungen macht, da ich ja nicht wusste, wen ich dort aufsuchen sollte. Ich hoffte, dass diese Abteilung mich dann, nachdem ich meinen Fall vorgetragen hatte, an die richtige Abteilung/Person überweisen würde. Mein Termin bei der UW Zahnklinik wurde auf den 7. Februar 2005 festgelegt.

Nun, in meinen nächsten Artikeln werde ich die verschiedenen Begegnungen an der UW Zahnklinik schildern und was danach noch so ablief.

Crest Night Effects - Teil V

Ganz alleine auf mich gestellt ohne jegliche Hilfe oder Unterstützung von qualifizierten Leuten und mit dem Gefühl gemauert zu werden und Steine in den Weg geworfen zu bekommen, nahm ich den Ratschlag der Angestellten bei der King County Bibliothek zu Herzen und wendete mich an die King County Rechtsanwaltskammer.

Anstatt das Büro anzurufen, schrieb ich dem Präsidenten am Mittwoch, 17th September, einen eingeschriebenen Brief, und bat ihn um seinen Rat. Als ich den Brief beim Postamt aufgab, fragte mich die Postangestellte, ob ich eine Benachrichtigung erhalten möchte, wenn der Brief angenommen wird. Da ich nicht daran zweifelte, dass er mir antworten würde, verzichtete ich auf die zusätzlichen Kosten. Ich sagte nur zu ihr, “Er wird mir schon antworten”.

Noch am selben Tag fiel mir im Fitness-Center die November 2004 Zeitschrift des Smithsonian Instituts auf. Die Titelseite lautete “George Washington…Tricks, Lügen und Verleumdung”. Dieser Artikel erinnerte mich daran, dass ich ja selbst die seltsamsten Erlebnisse hier hatte, die ich als Tricks, Lügen und Verleumdung ansehe. Als ich bei der Post den Brief an die King County Rechtsanwaltskammer aufgab, fielen mir zwei Männer auf, die gerade ein Paket einpackten. Auf dem Paket stand “Kühl halten”. Und einer der Männer sah von hinten fast so aus wie jemand, den ich 1997 kennengelernt hatte. Er war leicht zu erkennen, da er kahlköpfig und ziemlich gross war. Da auch damals seltsame Dinge passierten, als ich diese Person kennenlernte, hatte ich das Gefühl, dass es auch hier kein Zufall war, dass fast ein Doppelgänger bei der Post auftauchte und die Zeitschrift mit dem Artikel über George Washington im Fitness-Center lag. Übrigens auch der Name der Person, die ich 1997 kennengelernt hatte, war George gewesen.

Schon am nächsten Tag erhielt ich einen Anruf von einer Person, die sagte, dass er ein Strafverteidiger sei und dass er meine Telefonnummer von der King County Rechtsanwaltskammer bekommen hatte. Sein Name war S. und er wohnte in Bellevue. Er bat mich, ihm den Fall am Telefon zu schildern. Nachdem ich ihm ein wenig geschildert hatte, unterbrach er mich plötzlich, um einen anderen Anruf anzunehmen. Allerdings meinte er, er würde mich zurückzurufen.

Nach einer Weile klingelte mein Telefon dann wieder, aber diesmal war es die Büroangestellte C. von der King County Rechtsanwaltskammer, die mich anrief. Sie sagte mir, sie hätte dem Anwalt S., der mich gerade angerufen hatte, meine Telefonnummer gegeben. Nachdem ich mit ihr ein kurzes Telefongespräch geführt hatte, rief Anwalt S. wieder bei mir an. Er war an seinem Handy im Auto und sagte mir, dass ich einen anderen Anwalt anrufen solle. Er gab mir denselben Namen, den mir schon die Büroangestellte M. gegeben hatte. Auch er sagte, dass dieser Anwalt sich mit zahnärztlichen Klageansprüchen auskenne.

An diesem Abend erhielt ich auch um 8:45 Uhr einen Anruf von einer Frau, die nach Frau Long fragte. Ich gebe das hier an, da ich sehr oft einen kleineren Transportwagen mit der Aufschrift Long bei einem Nachbar stehen gesehen habe und da ich oft angerufen wurde und man nach Frau Long fragte. An diesem Abend entschied ich mich den automatischen Rückrufdienst anzuwählen, um herauszufinden, wer mich angerufen hatte. Die mir gegebene Telefonnummer war von Little Rock, Arkansas. Daraufhin hatte ich keinen Zweifel mehr, dass dies ein geplanter Anruf gewesen war.

In den kommenden Wochen befasste ich mich mit verschiedenen Aufgaben und widmete mich meiner Schwester, die zu Besuch da war. Daher wendete ich mich erst Anfang Dezember an Anwalt L. Zu dieser Begegnung und den darauffolgenden Ereignissen werde ich in Teil VI und VII berichten.

Crest Night Effects - Teil IV

Nachdem ich die Bevollmächtigungsformulare zur Befragung der Zahnärzte und des Lake Washington Technical College vom Anwalt K. erhalten hatte, suchte ich sein Büro auf, um ihm die Papiere eigenhändig zu übergeben. Das war am Dienstag, 5. Oktober. Er sagte, dass seine Assistentin sowohl die Zahnärzte als auch das LWTC anschreiben würde und deren Antwort würde eine Weile dauern.

Während meines Besuchs dachte ich mir, dass es ihn vielleicht interessieren würde, den Schaden selbst zu sehen. Den Schaden selbst erkennt man aufgrund der Ausrichtung meines Gebisses nicht so schnell. Ich fragte ihn, ob er sich den Schaden anschauen möchte und er bejahte. Nachdem er einen Blick darauf geworfen hatte, sagte er, “Es sieht nicht natürlich aus…Es ist nicht, was sie erwartet haben”.

Ich sicherlich hatte nicht erwartet, dass dieses Produkt meine Zähne kaputt machen wird. Wie schon vorher angemerkt, ich habe schon früher Zahnaufhellungsmittel benutzt und damit nie Probleme gehabt. Allerdings hatte das Produkt, das ich bei Costco gekauft hatte, eine ganz andere Konsistenz. Es war eine zementähnliche Paste, die wie ein aggressives Schleifmittel an meinen Zähnen wirkte.

Nach diesem Treffen wartete ich geduldig auf einen Brief von Anwalt K., der mir mitteilen würde, wie er mir in diesem Fall helfen wird. Ich erhielt seinen Brief am 16. November. Er enthielt auch ein Abschrift von der Akte des LWTC.

Er schrieb, dass er sich gezwungen sehe, mich nicht weiterhin zu repräsentieren, da er der Ansicht sei, dass ich keine guten Chancen hätte zu beweisen, dass Crest Night Effects meine Zähne kaputt gemacht hatte. Zusätzlich deutete er an, dass der Schaden an meinen Zähnen wahrscheinlich schon vor der Anwendung des Zahnaufhellungsmittels existiert habe. Als Grund gab er an, dass meine Zähne nun heller waren, und daher sei mir der Schaden jetzt aufgefallen. Und er schrieb, dass dies nicht für einen erfolgreichen Fall ausreichen würde.

Als ich das las, dachte ich mir, dass er mir ja eigentlich abstritt die Wahrheit zu sprechen (Ich wusste, dass vor der Anwendung von Crest Night Effects dieser Schaden nicht an meinen Zähnen bestanden hatte). Dazu kommt, dass er gar nicht daran interessiert gewesen war, sich das Produkt, das meiner Meinung nach meine Zähne kaputt gemacht hatte, überhaupt einmal anzusehen. Obwohl ich mit rechtlichem Jargon nicht auskenne, fand ich, dass er eine ungebräuchliche Ausdrucksweise für einen Anwalt benutzte. Er schrieb, dass ich mich beklagen würde. Allerdings kenne ich mich mit legalen Ausdrucksweisen nicht aus. Ich erkannte allerdings, dass er den Produktnamen in dem ganzen Brief fehlerhaft geschrieben hatte; es fehlte immer das ‘s’.

Ebenso schlug er mir vor, einem anderen Anwalt zu konsultieren. Was ich dann auch in Angriff nahm. Daher werden sich meine nächsten Artikel mit den Begegnungen befassen, die ich mit einem anderen Anwalt und anderen Zahnärzten hier in Seattle hatte.

Crest Night Effects - Teil III

Sobald ich bemerkte, dass dieses Produkt meine Zähne beschädigt hatte, informierte ich die Firmen, die meiner Meinung nach für den aufgetretenen Schaden verantwortlich sind und auch dafür haften müssten (Proctor & Gamble und/oder Costco), und gleichzeitig berichtete ich diesen Vorfall unter dem MedWatch Programm der FDA Behörde (Food and Drug Administration). Zusätzlich wendete ich mich in Seattle an mehrere Anwälte, die sich mit Produkthaftungsfällen befassen. Doch von denen gibt es nicht so viele. In meinen Briefen beschrieb ich, was mir zugestossen war, und ich fügte auch die Information von dem Zahnarzt aus Vancouver hinzu. Die Antworten, die ich daraufhin erhielt, waren folgendermassen:

I. Am 5. August erhielt ich einen Brief von Anwalt B. Er antwortete, dass ich wahrscheinlich einen realisierbaren Schadensanspruch hätte, aber aufgrund deren augenblicklich behandelten Fälle, könnten sie meine Sache nicht annehmen.

II. Am 19. August erhielt ich eine E-Mail von der Anwaltsfirma P. Die Assistentin schrieb mir, dass ihr Büro nicht an meinem Fall interessiert ist. Der Grund hierfür war, dass bei einem Produkthaftungsfall hohe Kosten anfallen und mein Fall würde warhscheinlich mehr kosten als das, was eine Jury mir als Kompensation zusprechen würde. Daher riet sie mir, mich an einen Anwalt zu wenden, der sich mit Verletzung von (zahnmedizinischer) Berufspflicht befasst, da er vielleicht andere Fälle hätte, die meinem Fall gleichen. Und sie gab mir den Namen (Anwalt L.) und dessen Telefonnummer.

III. Ebenso sprach ich am Telefon mit einem Anwalt C., der nicht auf meinen Brief geantwortet hatte. Nachdem ich nichts von ihm gehört hatte, rief ich sein Büro an. Man sagte mir, dass kein Brief von mir eingetroffen sei. Ich sprach mit einer Person, die mir, nachdem er mich gefragt hatte, was der Zahnarzt vorgeschlagen hätte, sagte, dass er mit seinem Managerpartner sprechen müsse und mich später anrufen würde. Er rief nach 5 Uhr an and sagte, dass sie sich entschieden hätten, meinen Fall nicht anzunehmen. Er fragte mich, ob ich die Begrenzungsfrist für Schadensfälle kenne. Nachdem ich ihm sagte, dass ich diese nicht kenne, sagte er, dass es 3 Jahre sind und dass ich genug Zeit hätte einen Anwalt zu finden. Und er wünschte mir “viel Glück”. Und das habe ich hier oft gehört, nachdem mir keiner helfen wollte.

IV. Am frühen Montagmorgen des 23. August erhielt ich einen Anruf von Anwalt K. Er schlug vor, mit ihm wieder zu konferieren, nachdem einige Ereignisse abgelaufen waren: er schlug mir vor, ihn am 8. September nach dem Tag der Arbeit wieder zu sprechen und nachdem er aus seinem Urlaub von Kanada in Britisch Columbia zurück sei, und nachdem ich einen Reparatur-Kostenvoranschlag erhalten hätte.

V. Zusätzlich erhielt ich vom Anwalt F. die Antwort, dass er nicht in der Lage sei, mich zu repräsentieren. Das war am 27. August. Auch von ihm wurde ich darauf hingewiesen, dass die Ablaufrist in Washington angibt, dass kein Produkthaftungsanspruch mehr erhoben werden kann als 3 Jahre nach Auftreten des Vorfalls oder 3 Jahre von dem Datum an als der Kläger es entdeckte oder unter Ausübung der Sorgfaltspflicht den Schaden und dessen Ursache entdeckte.

Während ich auf der Suche nach einem Anwalt war, der mich unterstützen sollte, fühlte ich mich ziemlich miserabel. Meine Zähne waren mir gerade beschädigt worden und sie waren jetzt sensitiver und taten mir obendrein weh. Hier sei anzumerken, dass die Schmerzen zwar weg sind, aber die Zähne sind immer noch im kaputtenen Zustand.

Währendessen das alles so ablief, versuchte ich mich ein bisschen mehr über das Rechtliche zu informieren. Am Dienstag 17. August entschied ich mich, das King County Gerichtshaus aufzusuchen, um deren Bibliothek aufzusuchen. Ich wollte nachschauen, ob ich hier in der Gegend einen Anwalt finden könnte, der einen Produkthaftungsfall, der von Natur aus meinem ähnelte, erfolgreich vertreten hatte. Da ich allerdings das System nicht kenne und auch ohne jede Hilfe hilfsbereiter Menschen auskommen musste, war dies schon ein grösseres Unterfangen. Die Bibliotheksangestellte gab mir die Telefonnummer von dem Anwaltsempfehlungssservice und eine Telefonnummer, die ich anrufen könnte, falls ich mich über einen Anwalt beschweren möchte.

Hier möchte ich erst einmal anmerken, dass ich die seltsamsten Ereignissse hier in der Gegend von Bellevue/Redmond/Seattle hatte, über die ich mich später auslassen werde. Allerdings möchte ich hier auch schon einmal anmerken, dass es mir so vorkommt, obwohl ich das Rechtssystem hier nicht kenne, dass ich absichtlich abgeschoben wurde bzw. mir zielbewusst nicht geholfen wurde.

An dem Tag als ich die King County Gerichtshausbibliothek aufsuchte, sprach ich auch mit einer Frau vom Büro des Staatsanwalts. Sie sagte mir, dass ich bevor ich mit einem Staatsanwalt sprechen kann, der Staatsanwalt von der Polizei kontaktiert werden muss. Ebenso müsste ich zu dem Rechtsfall eine Numme von der Polizei zugewiesen bekommen. Sie fügte hinzu, dass die Polizei meine Äusserungen nachprüfen müssse, da die ja nicht wüssten, ob sie mir glauben könnten.

An diesem Tag besuchte ich auch die Seattle-Stadtbibliothek. Ich wollte herausfinden, ob sie Artikel über Beschwerden zu Zahnaufhellungsmittel oder entsprechende Gerichtsfälle haben.

Nachdem ich mit dem Anwalt K. am frühen Morgen des 23. August gesprochen hatte, fuhr ich beim LWTC vorbei, um mir meine Röntgenaufnahmen, die ja im Februar von meinem Zähnen gemacht worden waren, geben zu lassen. Die Angestellte sagte mir, dass in der Akte kein Schaden an meinen vorderen Zähnen festgehalten war. B., die Studentin am LWTC, hatte ja meine Zähne äusserst gründlich untersucht und dazu einen Bericht angefertigt. Ebenso wurde das, was B. in ihrem Bericht festgehalten hatte, von einem dort anwesenden Zahnarzt bestätigt. Ich erhielt die Röntgenaufnahmen und von dem Bericht nur eine Standardkopie , die auch andere Zahnärzte erhalten. Ich erhielt nicht eine Kopie von dem ganzen Bericht. Daher machte ich der Angestellten gegenüber die Bemerkung, ob der ausführliche Bericht ausgeliefert wird, falls das Gericht das anordnet. Und sie bestätigte meine Äusserung.

Am 2. September suchte ich dann den Zahnarzt auf, der an meinen Zähnen etwas gearbeitet hatte, als ich noch eine Zahnarztversicherung hatte. Ich suchte seine Praxis nur auf, um einen Kostenvoranschlag für die Zahnreparturkosten zu bekommen. Dr. M. sagte zu mir, dass er nicht bezeugen könne, dass Crest Night Effects der Grund für den Schaden an meinen Zähnen ist, da er meine Zähne für einige Zeit nicht gesehen hatte. Das war mir verständlich und ich hatte auch gar nicht gedacht, dass er etwas bezeugen sollte. Ich antwortete ihm, dass mir schon bewusst ist, dass er über den jetzigen Zustand meiner Zähne nichts aussagen könne, da er mich ja für einige Jahre nicht gesehen hatte und dass ich ihn ja heute auch nur aufsuchte, um einen Kostenvoranschlag für die Reparatur meiner Zähne zu bekommen.

Ich wusste ja, dass ich den schriftlichen Beweis dafür hatte, dass meine Vorderzähne in Ordnung gewesen waren als sie gründlich am LWTC im February/March 2004 untersucht worden waren. Und das war 4 Monate früher gewesen, bevor ich Crest Night Effects auf meine Zähne auftrug. Gegenüber Dr. M. erwähnte ich, dass die Studentin A. beim LWTC und der Zahnarzt in Vancouver ihr Attest dazu geben könnten. Und ich gab ihm eine Kopie von der schriftlichen Beschreibung des Zahnarztes in Vancouver und meine neuesten Röntgenaufnahmen.

Nachdem ich den schriftlichen Kostenvoranschlag erhalten hatte und das Tag-der-Arbeit-Wochenende vorüber war, rief ich den Anwalt K. an. Er meinte, ich sollte Papiere unterschreiben, damit ich ihm die Ermächtigung gebe, dem Zahnarzt in meinem Namen Fragen zu stellen und das er beim LWTC beantragen könne, den ausführlichen Bericht freizugeben. Das war dann Ende September 2004.

Hier möchte ich erst einmal meine Beschreibung von den verschiedenen Ereignissen beenden, die auftraten als ich auf der Suche nach einem Anwalt war, der einen Produkthaftungsschadensfall annimmt. In meinem nächsten Artikel Crest Night Effects, Teil IV werde ich meine Erfahrungen mit Anwalt K. beschreiben.

Zusätzlich sei hier zu bemerken, dass ich in meinem Streben nach Gerechtigkeit zu einem späteren Zeitpunkt den von der Büroassistentin M. empfohlenen Anwalt für zahnmedizinischen Missbrauch und auch andere Zahnkliniken kontaktierte. Über diese Ereignisse werde ich dann in Teil V, VI und VII berichten.

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