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Archive for the Crest Night Effects Category

Crest Night Effects - Teil IX

Bevor Dr. G. mit ihrer Untersuchung anfing, unterhielten wir uns ein wenig über private Sachen. Sie fragte mich, in welcher Gegend ich in Deutschland geboren sei, und sie erzählte mir, dass ihr Ehemann in Deutschland in Marburg zur Schule gegangen ist. Als ich in Giessen wohnte und an der Justus-Liebig Universität studierte, besuchte ich ein paar mal Marburg.

Nach dem anfänglichen Geplauder fragte sie mich viele Fragen, die im Zusammenhang mit den Fragen standen, die ich bereits auf dem Fragebogen beantwortet hatte. Wie ich schon vorher einmal angemerkt habe, ich verstand einfach nicht, warum ich genötigt wurde, Fragen zu ‘Schmerzen bei verschiedenen Beschwerden’ zu beantworten. Aber das war vielleicht ihr Spezialgebiet. Mir war nur klar, dass ich mich nicht an die UW Zahnklinik gewendet hatte, um Fragen zu ‘Schmerzen bei verschiedenen Beschwerden’ zu beantworten. Ich sagte immer zu jedem, den ich dort traf, dass ich den Schaden an meinen Zähnen untersuchen lassen und bestätigen lassen müsste, dass Crest Night Effects den Schaden verursacht hatte.

Ich erzählte ihr, dass meine Zähne, ein paar Monate bevor ich Crest Night Effects anwendete, beim LWTC untersucht und geröntgt worden waren. Ich gab ihr die Informationen von Dr. R. aus Vancouver und den Zeitraum, wann ich Crest Night Effects benutzte. Allerdings vergass ich ihr mitzuteilen, dass meine Zähne, ein paar Wochen bevor ich die UW Zahnklinik aufsuchte, in einer Zahnpraxis in Bellevue gesäubert und teilweise geröntgt worden waren.

Ich hatte die Zahnpraxis in Bellevue nur einmal aufgesucht und zwar ein paar Wochen vor dem Termin bei der UW Zahnklinik. Als ich diese Zahnpraxis aufsuchte, hatte ich meine Röntgenaufnahmen vom LWTC mitgebracht. Der Zahnarzt in Bellevue verglich die in seiner Praxis gemachten Röntgenaufnahmen mit denen, die letztes Jahr am LWTC gemacht worden waren. Und er sagte zu mir, dass er einen Unterschied zwischen den Aufnahmen im Februar 2004 und Januar 2005 erkennen kann. Auch er schlug vor, dass ich einen Zahnarzt an der UW Zahnklinik konsultieren sollte, um den Schaden und dessen Ursache an meinen Zähnen zu untersuchen.

Dr. G.’s Untersuchung wurde grösstenteils nur auf verbale Weise durchgeführt, allerdings schaute sie sich mal kurz meine Zähne an und meinte, ich sollte mit meinen Zähnen auf einem Blaupapier hin- und herknirschen, so dass sie das Mahlmuster meiner Zähne bestimmen könnte. Nachdem ich auf eine ziemlich heftige Weise (eigentlich war das alles viel zu intensiv gewesen) mit meinen Zähnen geknirscht und den Kiefer auf dem Blaupapier nach vorne und hinten verschoben hatte, machte sie von meinen Zähnen, die nun mit blauen Flecken bedeckt waren, ein Bild. Dr. G. erkundigte sich nicht nach irgendwelchen Röntgenaufnahmen. Sie fragte mich nicht, ob meine Zähne kürzlich geröntgt worden waren, sie fragte nicht nach den Röntgenaufnahmen vom LWTC, noch wollte sie neue Aufnahmen von meinen Zähnen gemacht haben.

Ihre Fragen waren nur auf das gerichtet, was ich so esse und trinke. Daher zählte ich ihr meine Ess- und Trinkgewohnheiten auf, die sehr gesund und weder ungewöhnlich noch schädigend für meinen Magen sind. Danach sagte sie mir, dass sie fühle, dass das Vorhandensein von Magensäure, das Einnehmen von Vitamin-C Tabletten alle 4 Stunden (ich kaue drei Vitamin-C Tabletten pro Tag) und das Alter die Ursache für den Schaden an meinen Zähnen seien.

Nachdem sie mir ihre Schlussfolgerung für den Schaden an meinen Zähnen vorgetragen hatte, konnte ich gar nicht glauben, was ich da von ihr hörte. Ich hatte ihr gegenüber erwähnt, dass ich in der Vergangenheit ein Asophagus-Refluxproblem gehabt hatte, allerdings sei das in 1996 gewesen und mittlerweile nicht mehr von Bedeutung. Nachdem ich zu der Zeit Medikamente einnahm und meine Essgewohnheiten änderte, einschliesslich mit dem Rauchen aufhörte, hatte ich anschliessend dieses Problem nicht mehr. Aber ich sagte zu ihr, dass ich manchmal ein wenig Magensäure habe, das ich aber mit nur einer Soda-Tablette unter Kontrolle hatte. Und das war kein grösseres Problem, da es nicht häufig auftrat.

Ich fand ihre Schlussfolgerung unglaublich und auch all das, was danach so folgte.

Auch sie verhielt sich so, als ob der Schaden, schon bevor ich Crest Night Effects anwendete, existierte. Ich sagte zu ihr, dass ich mehr Tests durchgeführt haben wollte, und daher würde ich mich als Versuchsperson anbieten, so dass sie an meinen Zähnen Tests durchführen konnten, während Crest Night Effects unter beaufsichtigten Bedingungen aufgetragen wird. Ihre Antwort darauf war, dass sie mit jemandem, der sich damit besser auskennt, sprechen müsste, und sie würde mir dann Bescheid geben. Als ich mich von ihr verabschiedete, sagte sie mir, dass sie mich kontaktieren wird und bat um meine Telefonnummer, die ich ihr gab.

Als wir uns an diesem Tag trennten, sagte ich ihr, dass ich ihre Erklärung nicht akzeptieren konnte und einen beaufsichtigten Test durchgeführt haben wollte. Auf meinem Weg nach draussen, sagte mir noch die Zahnarzthelferin, dass die Rechnung an meine Versicherung geschickt werden würde.

Hinterher war mir klar, dass dies nicht die richtige Stelle für die Konsultation gewesen war. Daher war ich nicht nicht nur mit diesem Erlebnis ziemlich unzufrieden, sondern auch mit all dem, was danach noch folgte. Jedoch hatte ich keine Ahnung von dem, was da noch auf mich zukommen würde. Daher werde ich in meinen nächsten Artikeln die anderen Ereignisse beschreiben, die auch Teil dieser Rechtssache und ebenso unangenehm und beunruhigend sind.

Crest Night Effects - Teil VIII

Am Dienstag den 22. Februar fuhr ich wegen meines Termins bei der UW Zahnklinik so gegen 10 Uhr morgens nach Seattle. Am frühen Morgen hatte ich mit meiner Schwester Christiane telefoniert, die mir Informationen gab, die ich sie gebeten hatte, für mich zu ermitteln. Auf diese Nachforschungen werde ich später zurückkommen, wenn ich über beschwerliche bzw. beunruhigende Erfahrungen bei medizinischen Kliniken, die mir hier in der Seattle Umgebung widerfahren sind, berichten werde. An diesem Morgen sprach ich nur kurz mit ihr, da ich mich für den Termin bei der UW Zahnklinik fertig machte.

Als ich bei der ‘oral’ medizinischen Abteilung eintraf, wurde ich gebeten erst einmal einige Papiere auszufüllen. Darunter war auch ein Fragebogen zu ‘Schmerzen für verschiedene Beschwerden’. Ich brauchte nicht nur etwas länger, um diesen Fragebogen von etwa 10 Seiten auszufüllen, sondern ich war auch erstaunt, warum ich genötigt wurde diesen Fragenbogen auszufüllen. Allerdings beantwortete ich die Fragen, da ich nicht richtig von der Zahnarzthelferin informiert worden war und erst später davon überzeugt war, dass ich innerhalb der Zahnklinik an die falsche Abteilung verwiesen worden war, was ich aber erst später bemerkte.

Bevor ich von der Bürohelferin die Papiere zum Ausfüllen ausgehändigt bekam, sagte sie mir, dass meine Versicherung die Kosten bezahlt, allerdings müsse ich meine Selbstbeteiligung von $250.00 selbst tragen. Zu dieser Zeit hatte ich wieder Krankenversicherung und ihr daher meine Versicherungskarte gegeben.

Während ich den Fragebogen ausfüllte, hatte ich eine interessante Unterhaltung mit einem älteren Mann, der von einem jüngeren begleitet war bzw. neben ihm sass. Er einnerte mich aufgrund seines Namens an eine Person, die ich kannte. Er sagte mir, dass er eine Tochter hat, die im Augenblick zusammen mit ihrem Mann ehrenamtliche Arbeit in Honduras macht, und er war ziemlich stolz auf sie.

Nachdem ich den Fragebogen ausgefüllt hatte, wurde ich in einen Raum geführt, wo Patienten untersucht werden. Erst einmal kam zu mir eine chinesische Frau mit einer digitalen Kamera. Auch sie stellte mir einige Fragen. Ich sagte ihr, dass Crest Night Effects meine Zähne beschädigt hatte und mir von einem Anwalt geraten worden war, einen Arzt an der UW zu konsultieren, der diesen Fall untersuchen soll, um zu bestätigen, dass Crest Night Effects den Schaden verursacht hatte.

Nach der Beantwortung ihrer Fragen bestand sie darauf, ein Bild von mir zu machen. Sie sagte, dass das Bild für deren Akte sei. Ich selbst war gar nicht davon angetan, wie sie sich bei der Photoaufname mir gegenüber verhielt. Sie führte sich mir gegenüber herablassend aus.

Nachdem sie ein Photo von mir gemacht hatte, bat ich sie, mir das Photo zu zeigen. Daraufhin zeigte sie mir das Bild, das mir einfach nicht gefiel. Deshalb bat ich sie, noch einmal ein Photo von mir zu machen. Nachdem ich das zweite angeschaut hatte, bat ich sie die erste Photoaufnahme zu löschen während ich dabei war. Ihre Antwort darauf war “Ich weiss nicht, wie man das macht. Ich möchte es nicht vermasseln.” Und sie sagte mir, dass sie es später machen wird.

Zu diesem Zeitpunkt hätten meine Alarmglocken klingeln und mir anzeigen müssen, dass hier etwas nicht in Ordnung ist. Irgendwie klingelten sie auch, da ich mich aufgrund ihrer Behandlung und wie sie diese Situation managte sehr unwohl fühlte. Später kam noch hinzu, dass ich mich, in meinem Recht mit Respekt behandelt zu werden, verletzt fühlte. Ich weiss, dass ich diese Behandlung nicht verdient hatte und auch all das nicht, was danach folgte, da ich mich ordnungsgemäss verhalten hatte.

Die Begegnung mit der UW Ärztin, Dr. G., und alle anderen wichtigen Begebenheiten, die zu dieser Geschichte gehören, werde ich in anderen Artikeln beschreiben, damit die Durchsicht bewahrt bleibt und die verschiedenen Angelegenheiten nicht durcheinander gebracht werden.

Crest Night Effects - Teil VII

Am Montag den 7. Februar 2005 suchte ich dann die Zahnklinik der UW für mein erstes Untersuchungsgespräch auf. Vor der Untersuchung musste ich mir ein Einführungsvideo ansehen. Ich war in einer Gruppe von sechs Personen; drei Männer und drei Frauen.

Im Wartezimmer fielen mir einige Sachen auf, die mich an George, den ich 1997 kennen gelernt hatte, erinnerten. Zum Teil überhörte ich, was die jüngste Frau J. in unserer Gruppe so ziemlich laut an ihrem Handy erzählte. Sie sagte, dass sie in der Schule in Ellensburg angenommen worden sei. Ich war 1997 mit George in Ellensburg gewesen. Auf dem Tisch lag eine Zeitschrift mit dem Titel ‘Aufwiedersehen Hollywood’. Als ich mit George die Stadt Vancouver in Canada aufsuchte, fragte mich George, ob ich mir einen Film anschauen möchte, der auf der Strassse gedreht wird. Da ich allerdings kein Interesse daran hatte, lehnte ich seinen Vorschlag ab. Und hier in diesem Wartezimmer begegnete ich einer jungen Frau, die Ellensburg so laut sagt, dass es nicht zu überhören ist. Zusätzlich lag auf dem Tisch eine Zeitschrift mit dem Hinweis auf Filme. Nach all dem, was ich hier seit über 10 Jahren erlebt habe, weiss ich, dass dieses Vorkommen und viele andere seltsame Geschehnisse nicht mehr nur rein zufällig waren.

Bei der Untersuchung schauten sich dann zwei Frauen meine Zähne an. Dr. W. sagte mir, dass ich kein Aufnahmefall für deren Studentenprogramm sei. Woraufhin ich auch ihr erklärte, dass ich ich ja gar nicht in dieses Programm aufgenommen werden wollte, sondern nur auf Anraten eines Anwalts hier sei. Dieser Anwalt hätte mir geraten, meine Zähne an der UW Zahnklinik untersuchen zu lassen, um zu testen bzw. zu bestätigen, dass Crest Night Effects den Schaden verusacht hatte. Daraufhin gab mir Dr. W. eine Überweisung für die Zahnklinik.

Nachdem ich die Überweisung in der Hand hatte, wurde ich ins zweite Obergeschoss dirigiert, um mir einen Termin bei einem ‘oral’ Zahnarzt geben zu lassen, der den Schaden an meinen vorderen Zähnen feststellen sollte. Mir wurde ein Termin gegeben, an dem einer meiner Schwestern geboren wurde, 22. Februar. Diese Schwester starb 1991. Bis letztes Jahr wusste ich nicht, an welchem Tag sie genau gestorben war. Doch letztes Jahr fand ich heraus, dass sie an dem Tag gestorben war, an dem nach George’s Worten sein Geburtstag war. Aufgrund dieser Sache und vieler anderer, habe ich keine Zweifel mehr, dass viele Geschehnisse nicht nur rein zufällig waren.

Nun, in meinen nächsten Artikeln werde ich weitere seltsame Begegnungen und Ereignisse schildern, die mit diesem Fall zusammenhängen.

Crest Night Effects - Teil VI

Nachdem meine Schwester nach Deutschland zurückgeflogen war, konzentrierte ich mich wieder auf die Augabe einen Weg zur Rechtsfindung zu finden. Daher entschloss ich mich, Anwalt L. telefonisch zu kontaktieren. Das war dann am Freitag, 10. Dezember.

Am Telefon sagte er mir, dass ich den Beweiss führen muss, dass Crest Night Effects den Schaden verursacht habe. Ich erwähnte, dass ein anderer Anwalt mir geschrieben hatte, dass er der Meinung sei, dass ich durchaus einen realisierbaren Klageanspruch hätte, aber aufgrund seines Arbeitspensums könne er meinen nicht vertreten. Die Antwort von Anwalt L. darauf war, “Die benutzen diese Sprache, weil er eigentlich damit ausdrücken möchte, dass ich in Wirklichkeit keinen Anspruch hätte. Die sind unehrlich.” Und er fügte hinzu, dass er seit 34 Jahren in diesem Arbeitsfeld tätig ist. In diesem Moment war ich nicht nur perplex, sondern ich fühlte mich auch unbehaglich, das von ihm zu hören. Es trug sicherlich nicht dazu bei, mein Vertrauen in das Rechtssystem zu steigern.

Anwalt L. hatte eine kraftvolle dominante Stimme und er projizierte eine einschüchternde Personalität. Er fragte mich, welcher Zahnarzt sich meine Zähne angeschaut hatte. Als er hörte, dass ich bei einem Zahnarzt in Vancouver, BC, gewesen bin, sagte er zu mir, “Die Gesetze in Kanada sind anders und es ist teuer ihn hier als Zeuge aufzurufen.” Seiner Meinung nach sollte sich jemand von der Zahnklinik der University of Washington meine Zähne anschauen und bestätigen, dass Crest Night Effects den Schaden verursacht hatte. Er fügte hinzu, ich solle jemand in der “restorative” Abteilung sehen. Allerdings gab er mir keinen bestimmten Namen von jemandem, den ich dort hätte aufsuchen sollen.

Während wir am Telefon sprachen, bat er mich mal am Apparat zu warten, so dass er auf dem Internet überprüfen könne, ob Nebenwirkungen zu diesem Produkt berichtet worden waren. Er nuschelte, dass die Nummer 18 eingestellt worden war und man nun Peroxide verwende. Danach schlug er mir vor, dass ich ihn dann wieder anrufen solle, nachdem ich einen Professor an der UW Zahnklinik konsultiert hatte. Auch er erwähnte, dass ich drei Jahre Zeit hätte, um einen Anwalt zu finden.

Nach diesem Telefongespräch war meine Hoffnung ins Rechtssystem sicherlich nicht gestärkt, aber mir war klar, dass ich damit fortfahren musste, was ich für richtig halte. Daher rief ich bei der UW Zahnabteilung an, um mir bei der Zahnklinik einen Termin geben zu lassen. Ich liess mir erst einmal einen Termin bei der zahnärztlichen Abteilung geben, die Einführungsuntersuchungen macht, da ich ja nicht wusste, wen ich dort aufsuchen sollte. Ich hoffte, dass diese Abteilung mich dann, nachdem ich meinen Fall vorgetragen hatte, an die richtige Abteilung/Person überweisen würde. Mein Termin bei der UW Zahnklinik wurde auf den 7. Februar 2005 festgelegt.

Nun, in meinen nächsten Artikeln werde ich die verschiedenen Begegnungen an der UW Zahnklinik schildern und was danach noch so ablief.

Crest Night Effects - Teil V

Ganz alleine auf mich gestellt ohne jegliche Hilfe oder Unterstützung von qualifizierten Leuten und mit dem Gefühl gemauert zu werden und Steine in den Weg geworfen zu bekommen, nahm ich den Ratschlag der Angestellten bei der King County Bibliothek zu Herzen und wendete mich an die King County Rechtsanwaltskammer.

Anstatt das Büro anzurufen, schrieb ich dem Präsidenten am Mittwoch, 17th September, einen eingeschriebenen Brief, und bat ihn um seinen Rat. Als ich den Brief beim Postamt aufgab, fragte mich die Postangestellte, ob ich eine Benachrichtigung erhalten möchte, wenn der Brief angenommen wird. Da ich nicht daran zweifelte, dass er mir antworten würde, verzichtete ich auf die zusätzlichen Kosten. Ich sagte nur zu ihr, “Er wird mir schon antworten”.

Noch am selben Tag fiel mir im Fitness-Center die November 2004 Zeitschrift des Smithsonian Instituts auf. Die Titelseite lautete “George Washington…Tricks, Lügen und Verleumdung”. Dieser Artikel erinnerte mich daran, dass ich ja selbst die seltsamsten Erlebnisse hier hatte, die ich als Tricks, Lügen und Verleumdung ansehe. Als ich bei der Post den Brief an die King County Rechtsanwaltskammer aufgab, fielen mir zwei Männer auf, die gerade ein Paket einpackten. Auf dem Paket stand “Kühl halten”. Und einer der Männer sah von hinten fast so aus wie jemand, den ich 1997 kennengelernt hatte. Er war leicht zu erkennen, da er kahlköpfig und ziemlich gross war. Da auch damals seltsame Dinge passierten, als ich diese Person kennenlernte, hatte ich das Gefühl, dass es auch hier kein Zufall war, dass fast ein Doppelgänger bei der Post auftauchte und die Zeitschrift mit dem Artikel über George Washington im Fitness-Center lag. Übrigens auch der Name der Person, die ich 1997 kennengelernt hatte, war George gewesen.

Schon am nächsten Tag erhielt ich einen Anruf von einer Person, die sagte, dass er ein Strafverteidiger sei und dass er meine Telefonnummer von der King County Rechtsanwaltskammer bekommen hatte. Sein Name war S. und er wohnte in Bellevue. Er bat mich, ihm den Fall am Telefon zu schildern. Nachdem ich ihm ein wenig geschildert hatte, unterbrach er mich plötzlich, um einen anderen Anruf anzunehmen. Allerdings meinte er, er würde mich zurückzurufen.

Nach einer Weile klingelte mein Telefon dann wieder, aber diesmal war es die Büroangestellte C. von der King County Rechtsanwaltskammer, die mich anrief. Sie sagte mir, sie hätte dem Anwalt S., der mich gerade angerufen hatte, meine Telefonnummer gegeben. Nachdem ich mit ihr ein kurzes Telefongespräch geführt hatte, rief Anwalt S. wieder bei mir an. Er war an seinem Handy im Auto und sagte mir, dass ich einen anderen Anwalt anrufen solle. Er gab mir denselben Namen, den mir schon die Büroangestellte M. gegeben hatte. Auch er sagte, dass dieser Anwalt sich mit zahnärztlichen Klageansprüchen auskenne.

An diesem Abend erhielt ich auch um 8:45 Uhr einen Anruf von einer Frau, die nach Frau Long fragte. Ich gebe das hier an, da ich sehr oft einen kleineren Transportwagen mit der Aufschrift Long bei einem Nachbar stehen gesehen habe und da ich oft angerufen wurde und man nach Frau Long fragte. An diesem Abend entschied ich mich den automatischen Rückrufdienst anzuwählen, um herauszufinden, wer mich angerufen hatte. Die mir gegebene Telefonnummer war von Little Rock, Arkansas. Daraufhin hatte ich keinen Zweifel mehr, dass dies ein geplanter Anruf gewesen war.

In den kommenden Wochen befasste ich mich mit verschiedenen Aufgaben und widmete mich meiner Schwester, die zu Besuch da war. Daher wendete ich mich erst Anfang Dezember an Anwalt L. Zu dieser Begegnung und den darauffolgenden Ereignissen werde ich in Teil VI und VII berichten.

Crest Night Effects - Teil IV

Nachdem ich die Bevollmächtigungsformulare zur Befragung der Zahnärzte und des Lake Washington Technical College vom Anwalt K. erhalten hatte, suchte ich sein Büro auf, um ihm die Papiere eigenhändig zu übergeben. Das war am Dienstag, 5. Oktober. Er sagte, dass seine Assistentin sowohl die Zahnärzte als auch das LWTC anschreiben würde und deren Antwort würde eine Weile dauern.

Während meines Besuchs dachte ich mir, dass es ihn vielleicht interessieren würde, den Schaden selbst zu sehen. Den Schaden selbst erkennt man aufgrund der Ausrichtung meines Gebisses nicht so schnell. Ich fragte ihn, ob er sich den Schaden anschauen möchte und er bejahte. Nachdem er einen Blick darauf geworfen hatte, sagte er, “Es sieht nicht natürlich aus…Es ist nicht, was sie erwartet haben”.

Ich sicherlich hatte nicht erwartet, dass dieses Produkt meine Zähne kaputt machen wird. Wie schon vorher angemerkt, ich habe schon früher Zahnaufhellungsmittel benutzt und damit nie Probleme gehabt. Allerdings hatte das Produkt, das ich bei Costco gekauft hatte, eine ganz andere Konsistenz. Es war eine zementähnliche Paste, die wie ein aggressives Schleifmittel an meinen Zähnen wirkte.

Nach diesem Treffen wartete ich geduldig auf einen Brief von Anwalt K., der mir mitteilen würde, wie er mir in diesem Fall helfen wird. Ich erhielt seinen Brief am 16. November. Er enthielt auch ein Abschrift von der Akte des LWTC.

Er schrieb, dass er sich gezwungen sehe, mich nicht weiterhin zu repräsentieren, da er der Ansicht sei, dass ich keine guten Chancen hätte zu beweisen, dass Crest Night Effects meine Zähne kaputt gemacht hatte. Zusätzlich deutete er an, dass der Schaden an meinen Zähnen wahrscheinlich schon vor der Anwendung des Zahnaufhellungsmittels existiert habe. Als Grund gab er an, dass meine Zähne nun heller waren, und daher sei mir der Schaden jetzt aufgefallen. Und er schrieb, dass dies nicht für einen erfolgreichen Fall ausreichen würde.

Als ich das las, dachte ich mir, dass er mir ja eigentlich abstritt die Wahrheit zu sprechen (Ich wusste, dass vor der Anwendung von Crest Night Effects dieser Schaden nicht an meinen Zähnen bestanden hatte). Dazu kommt, dass er gar nicht daran interessiert gewesen war, sich das Produkt, das meiner Meinung nach meine Zähne kaputt gemacht hatte, überhaupt einmal anzusehen. Obwohl ich mit rechtlichem Jargon nicht auskenne, fand ich, dass er eine ungebräuchliche Ausdrucksweise für einen Anwalt benutzte. Er schrieb, dass ich mich beklagen würde. Allerdings kenne ich mich mit legalen Ausdrucksweisen nicht aus. Ich erkannte allerdings, dass er den Produktnamen in dem ganzen Brief fehlerhaft geschrieben hatte; es fehlte immer das ‘s’.

Ebenso schlug er mir vor, einem anderen Anwalt zu konsultieren. Was ich dann auch in Angriff nahm. Daher werden sich meine nächsten Artikel mit den Begegnungen befassen, die ich mit einem anderen Anwalt und anderen Zahnärzten hier in Seattle hatte.

Crest Night Effects - Teil III

Sobald ich bemerkte, dass dieses Produkt meine Zähne beschädigt hatte, informierte ich die Firmen, die meiner Meinung nach für den aufgetretenen Schaden verantwortlich sind und auch dafür haften müssten (Proctor & Gamble und/oder Costco), und gleichzeitig berichtete ich diesen Vorfall unter dem MedWatch Programm der FDA Behörde (Food and Drug Administration). Zusätzlich wendete ich mich in Seattle an mehrere Anwälte, die sich mit Produkthaftungsfällen befassen. Doch von denen gibt es nicht so viele. In meinen Briefen beschrieb ich, was mir zugestossen war, und ich fügte auch die Information von dem Zahnarzt aus Vancouver hinzu. Die Antworten, die ich daraufhin erhielt, waren folgendermassen:

I. Am 5. August erhielt ich einen Brief von Anwalt B. Er antwortete, dass ich wahrscheinlich einen realisierbaren Schadensanspruch hätte, aber aufgrund deren augenblicklich behandelten Fälle, könnten sie meine Sache nicht annehmen.

II. Am 19. August erhielt ich eine E-Mail von der Anwaltsfirma P. Die Assistentin schrieb mir, dass ihr Büro nicht an meinem Fall interessiert ist. Der Grund hierfür war, dass bei einem Produkthaftungsfall hohe Kosten anfallen und mein Fall würde warhscheinlich mehr kosten als das, was eine Jury mir als Kompensation zusprechen würde. Daher riet sie mir, mich an einen Anwalt zu wenden, der sich mit Verletzung von (zahnmedizinischer) Berufspflicht befasst, da er vielleicht andere Fälle hätte, die meinem Fall gleichen. Und sie gab mir den Namen (Anwalt L.) und dessen Telefonnummer.

III. Ebenso sprach ich am Telefon mit einem Anwalt C., der nicht auf meinen Brief geantwortet hatte. Nachdem ich nichts von ihm gehört hatte, rief ich sein Büro an. Man sagte mir, dass kein Brief von mir eingetroffen sei. Ich sprach mit einer Person, die mir, nachdem er mich gefragt hatte, was der Zahnarzt vorgeschlagen hätte, sagte, dass er mit seinem Managerpartner sprechen müsse und mich später anrufen würde. Er rief nach 5 Uhr an and sagte, dass sie sich entschieden hätten, meinen Fall nicht anzunehmen. Er fragte mich, ob ich die Begrenzungsfrist für Schadensfälle kenne. Nachdem ich ihm sagte, dass ich diese nicht kenne, sagte er, dass es 3 Jahre sind und dass ich genug Zeit hätte einen Anwalt zu finden. Und er wünschte mir “viel Glück”. Und das habe ich hier oft gehört, nachdem mir keiner helfen wollte.

IV. Am frühen Montagmorgen des 23. August erhielt ich einen Anruf von Anwalt K. Er schlug vor, mit ihm wieder zu konferieren, nachdem einige Ereignisse abgelaufen waren: er schlug mir vor, ihn am 8. September nach dem Tag der Arbeit wieder zu sprechen und nachdem er aus seinem Urlaub von Kanada in Britisch Columbia zurück sei, und nachdem ich einen Reparatur-Kostenvoranschlag erhalten hätte.

V. Zusätzlich erhielt ich vom Anwalt F. die Antwort, dass er nicht in der Lage sei, mich zu repräsentieren. Das war am 27. August. Auch von ihm wurde ich darauf hingewiesen, dass die Ablaufrist in Washington angibt, dass kein Produkthaftungsanspruch mehr erhoben werden kann als 3 Jahre nach Auftreten des Vorfalls oder 3 Jahre von dem Datum an als der Kläger es entdeckte oder unter Ausübung der Sorgfaltspflicht den Schaden und dessen Ursache entdeckte.

Während ich auf der Suche nach einem Anwalt war, der mich unterstützen sollte, fühlte ich mich ziemlich miserabel. Meine Zähne waren mir gerade beschädigt worden und sie waren jetzt sensitiver und taten mir obendrein weh. Hier sei anzumerken, dass die Schmerzen zwar weg sind, aber die Zähne sind immer noch im kaputtenen Zustand.

Währendessen das alles so ablief, versuchte ich mich ein bisschen mehr über das Rechtliche zu informieren. Am Dienstag 17. August entschied ich mich, das King County Gerichtshaus aufzusuchen, um deren Bibliothek aufzusuchen. Ich wollte nachschauen, ob ich hier in der Gegend einen Anwalt finden könnte, der einen Produkthaftungsfall, der von Natur aus meinem ähnelte, erfolgreich vertreten hatte. Da ich allerdings das System nicht kenne und auch ohne jede Hilfe hilfsbereiter Menschen auskommen musste, war dies schon ein grösseres Unterfangen. Die Bibliotheksangestellte gab mir die Telefonnummer von dem Anwaltsempfehlungssservice und eine Telefonnummer, die ich anrufen könnte, falls ich mich über einen Anwalt beschweren möchte.

Hier möchte ich erst einmal anmerken, dass ich die seltsamsten Ereignissse hier in der Gegend von Bellevue/Redmond/Seattle hatte, über die ich mich später auslassen werde. Allerdings möchte ich hier auch schon einmal anmerken, dass es mir so vorkommt, obwohl ich das Rechtssystem hier nicht kenne, dass ich absichtlich abgeschoben wurde bzw. mir zielbewusst nicht geholfen wurde.

An dem Tag als ich die King County Gerichtshausbibliothek aufsuchte, sprach ich auch mit einer Frau vom Büro des Staatsanwalts. Sie sagte mir, dass ich bevor ich mit einem Staatsanwalt sprechen kann, der Staatsanwalt von der Polizei kontaktiert werden muss. Ebenso müsste ich zu dem Rechtsfall eine Numme von der Polizei zugewiesen bekommen. Sie fügte hinzu, dass die Polizei meine Äusserungen nachprüfen müssse, da die ja nicht wüssten, ob sie mir glauben könnten.

An diesem Tag besuchte ich auch die Seattle-Stadtbibliothek. Ich wollte herausfinden, ob sie Artikel über Beschwerden zu Zahnaufhellungsmittel oder entsprechende Gerichtsfälle haben.

Nachdem ich mit dem Anwalt K. am frühen Morgen des 23. August gesprochen hatte, fuhr ich beim LWTC vorbei, um mir meine Röntgenaufnahmen, die ja im Februar von meinem Zähnen gemacht worden waren, geben zu lassen. Die Angestellte sagte mir, dass in der Akte kein Schaden an meinen vorderen Zähnen festgehalten war. B., die Studentin am LWTC, hatte ja meine Zähne äusserst gründlich untersucht und dazu einen Bericht angefertigt. Ebenso wurde das, was B. in ihrem Bericht festgehalten hatte, von einem dort anwesenden Zahnarzt bestätigt. Ich erhielt die Röntgenaufnahmen und von dem Bericht nur eine Standardkopie , die auch andere Zahnärzte erhalten. Ich erhielt nicht eine Kopie von dem ganzen Bericht. Daher machte ich der Angestellten gegenüber die Bemerkung, ob der ausführliche Bericht ausgeliefert wird, falls das Gericht das anordnet. Und sie bestätigte meine Äusserung.

Am 2. September suchte ich dann den Zahnarzt auf, der an meinen Zähnen etwas gearbeitet hatte, als ich noch eine Zahnarztversicherung hatte. Ich suchte seine Praxis nur auf, um einen Kostenvoranschlag für die Zahnreparturkosten zu bekommen. Dr. M. sagte zu mir, dass er nicht bezeugen könne, dass Crest Night Effects der Grund für den Schaden an meinen Zähnen ist, da er meine Zähne für einige Zeit nicht gesehen hatte. Das war mir verständlich und ich hatte auch gar nicht gedacht, dass er etwas bezeugen sollte. Ich antwortete ihm, dass mir schon bewusst ist, dass er über den jetzigen Zustand meiner Zähne nichts aussagen könne, da er mich ja für einige Jahre nicht gesehen hatte und dass ich ihn ja heute auch nur aufsuchte, um einen Kostenvoranschlag für die Reparatur meiner Zähne zu bekommen.

Ich wusste ja, dass ich den schriftlichen Beweis dafür hatte, dass meine Vorderzähne in Ordnung gewesen waren als sie gründlich am LWTC im February/March 2004 untersucht worden waren. Und das war 4 Monate früher gewesen, bevor ich Crest Night Effects auf meine Zähne auftrug. Gegenüber Dr. M. erwähnte ich, dass die Studentin A. beim LWTC und der Zahnarzt in Vancouver ihr Attest dazu geben könnten. Und ich gab ihm eine Kopie von der schriftlichen Beschreibung des Zahnarztes in Vancouver und meine neuesten Röntgenaufnahmen.

Nachdem ich den schriftlichen Kostenvoranschlag erhalten hatte und das Tag-der-Arbeit-Wochenende vorüber war, rief ich den Anwalt K. an. Er meinte, ich sollte Papiere unterschreiben, damit ich ihm die Ermächtigung gebe, dem Zahnarzt in meinem Namen Fragen zu stellen und das er beim LWTC beantragen könne, den ausführlichen Bericht freizugeben. Das war dann Ende September 2004.

Hier möchte ich erst einmal meine Beschreibung von den verschiedenen Ereignissen beenden, die auftraten als ich auf der Suche nach einem Anwalt war, der einen Produkthaftungsschadensfall annimmt. In meinem nächsten Artikel Crest Night Effects, Teil IV werde ich meine Erfahrungen mit Anwalt K. beschreiben.

Zusätzlich sei hier zu bemerken, dass ich in meinem Streben nach Gerechtigkeit zu einem späteren Zeitpunkt den von der Büroassistentin M. empfohlenen Anwalt für zahnmedizinischen Missbrauch und auch andere Zahnkliniken kontaktierte. Über diese Ereignisse werde ich dann in Teil V, VI und VII berichten.

Crest Night Effects - Teil II

Als ich am 20. Juli 2004 in der Praxis von Dr. R. in Vancouver, BC ankam, sah ich dort zwei Männer, die fast so aussehen als ob sie auf der Strasse leben würden. Eine Person hatte ein Bein amputiert und der Andere trug ein T-Shirt mit dem Yin-Yang-Symbol drauf. Ich musste einige Zeit im Wartezimmer warten. Nachdem Dr. R. mich in seinen Zahnarztraum gerufen hate, meinte er, ich hätte so ausgesehen als ob ich in Bedrängnis wäre.

Sobald er sich meine Zähne ansah, sagte er, “Das ist interessant”. Er bestätigte den neuen Schaden und machte davon auch Bilder. Zusätzlich machte seine Assistentin M. auch einen Gipsabdruck. Als der Zahnarzt mich dann entliess, versprach er mir seine Untersuchung schriftlich zukommen zu lassen. Und als ich um die Rechnung für diese Untersuchung bat, meinte er, dass ich für diesen Besuch nichst zu zahlen hätte.

Nach diesem Besuch wartete ich gespannt auf seinen Brief. Aber als dieser bis zum 27. Juli noch nicht eingetroffen war, rief ich in seiner Praxis an. Ich sprach mit einer seiner Vorzimmergehilfinnen. Und die sagte mir, dass sie Computerprobleme hätten, aber der Zahnarzt würde mir noch heute den Brief zuschicken. Ich erhielt dann am 30. Juli ein Päckchen, über dessen Inhalt ich mich zum Teil wunderte.

Es erhielt einen Gipsabdruck von einer anderen Person. Zusätzlich fand ich, dass der Brief teilweise seltsam geschrieben war. Daraufhin rief ich den Zahnarzt an und teilte ihm wenigstens mit, dass ich einen Gipsabdruck erhalten hatte, der nicht von meinem Gebiss sein konnte. Er meinte, ich solle ihn zurückschicken.

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Sobald ich den Brief und ein Bild von dem Schaden an meinen Zähnen erhalten hatte, kontaktierte ich mehrere Anwälte in Seattle, um mir bei meinem Schadensanspruch zur Seite zu stehen.

Während all dies so ablief, traf ich im August eine Freundin aus Deutschland auf der Insel Vancouver. Natürlich zeigte ich auch ihr, wie jetzt meine kaputtenen Zähne aussahen. Ich hätte ja immer noch heulen können. Auch sie war der Meinung, dass die nicht besonders gut aussahen. Am 12. August fuhr ich nach Whistler, um mich dort mit Leuten von den Mountaineers zu treffen. Auf meinem Weg dorthin wollte ich kurz bei der Zahnarztpraxis anhalten, um den falschen Gipsabdruck abzugeben und mir den Gipsabdruck meiner Zähne geben zu lassen. Da ich aber ziemlich spät in Vancouver ankam, entschied ich mich, erst einmal nicht dort vorbeizufahren. Bis heute bin ich immer noch im Besitz des falschen Gipsabdrucks, den man hier auf der Seite sehen kann.

All dies ist kein Grund, dass ich bei meiner Suche nach einem Anwalt, der mich unterstützen sollte, erfolglos war. Und wenn Sie meine Geschichte in Teil III, IV, V und VII weiter verfolgen, können Sie sich selbst ein Urteil dazu bilden.

Crest Night Effects - Teil I

Nachdem ich mir den Zahn in Ordnung hatte bringen lassen, dachte ich mir, es wäre doch auch eine gute Idee, meine Zähne etwas weisser zu machen. Daher kaufte ich mir bei Costco in Kirkland das Zahnaufhellungsmittel Crest Night Effects. Direkt nachdem ich das Mittel Ende Juni 2004 gekauft hatte, wendete ich es auch an. Ich trug die Paste über einen Zeitraum von 2 Wochen auf, bis ich feststellte, dass ich auf dieses spezielle Produkt eine gegenteilige Reaktion entwickelte. Als ich danach Personen kontaktierte (Ärzte und Anwälte), die mich bei meiner Schadensforderung unterstützen sollten, damit ich Proctor & Gamble zur Verantwortung ziehen kann, erlebte ich seltsame Sachen. Diese Geschichte möchte ich allerdings von Anfang an erzählen.

So ungefähr jeden zweiten Abend trug ich eine Anwendung von den 28 Anwendungen, die in der Packung waren, auf meine Zähne auf; grösstenteils nur auf die unteren Vorderzähne, da die fast alle näturlich sind. Schon früher hatte ich gelartige Zahnaufhellungsmittel benutzt und damit nie ein Problem gehabt. Daher kam mir, als ich das Produkt benutzte, auch gar nicht in den Sinn, dass meine Zähne beschädigt werden könnten.

Als ich aber am Mittwoch, 14. Juli 2004, aufwachte, fühlte ich ganz scharfe Kanten an meinen unteren Zähnen sobald ich mit meiner Zunge darankam. Daher schaute ich mir zuerst einmal, nachdem ich aufgestanden war, meine Zähne genauer an. Und was ich sah, konnte ich kaum glauben. Meine Zähne hatten scharfe Kanten, flache Flächen auf der vorderen Oberfläche und an einigen Stellen waren meine Zähne fast auf die Hälfte reduziert. In dem Moment hätte ich heulen können. Ich wusste nicht, dass auch dies der Anfang eines Leidenswegs war, den ich keinem anderen wünsche noch selbst wiederholen möchte.

An diesem Tag fragte ich eine Frau im 24 Fitness Club, was man machen kann, wenn man in Betracht zieht, sich über ein Produkt zu beschweren. Sie sagte mir, dass ich einen Verbraucherrepräsentant beim King 5 Fernsehen anrufen könnte. Was ich dann auch machte, sobald ich wieder zuhause war. Die Verbraucherrepräsentantin zeigte aber keinerlei Interesse. Sie fragte aber nach meiner Telefonnummer. Ebenso schrieb ich noch an diesem Tag einer Person beim Fernsehen, einer Zeitung, einem Anwalt und machte einen Termin mit dem Zahnarzt in Vancouver aus, der meine Zähne zum letzten mal Anfang Juni 2004 in besserem Zustand gesehen hatte. Er gab mir einen Termin für den 20. Juli. Ebenso rief ich die Telefonnummer an, die auf der Packung für Beanstandungen bei Proctor & Gamble angegeben war, und berichtete den Schaden. Die Repräsentantin bei Proctor & Gamble fragte mich nach meinem Alter und sagte mir, dass sie mir den Kaufpreis erstattet und dafür einen Scheck schicken wird. Am selben Abend suchte ich noch meine Nachbarin auf und erzählte ihr, was mir zugestossen war. Sie riet mir, den Scheck nicht anzunehmen und einen Anwalt aufzusuchen. Und das machte ich dann auch. Ich löste den Scheck nicht ein und versuchte einen Anwalt in Seattle zu engagieren, der mir bei einem Produkthaftungsfall zur Seite steht. Dieses Unterfangen zeigte sich aber mit der Zeit als nicht durchführbar.

Am nächsten Tag rief ich zwei meiner Schwestern und eine Person hier in Washington an, um auch ihnen zu erzählen, was mir zugestossen war. Ich brauchte jemanden, der mich tröstete. Aber die Antwort darauf war, dass eine meiner Schwestern mir sagte, dass ich nicht alles ausprobieren solle. Und sie lachte als ich ihr genauer beschrieb wie meine Zähne jetzt aussahen. Zusätzlich sagte sie zu mir “Du bist aber auch ein Pechvogel”. In diesem Augenblick fühlte ich mich verlassen, und die folgenden Monate und Jahre zeigten, dass mein Gefühl mich nicht täuschte. Als ich ein paar Tage später mit meiner Mutter sprach, wurde mir auch von ihr gesagt, dass ich nicht alles, was neu ist wie z.B. Zahnaufhellungsmittel, ausprobieren sollte.

Zum einfacheren Nachverfolgen dieses Erlebnisses werde ich meine Erfahrungen mit verschiedenen Zahnärzten und Anwälten auf mehrere Artikel veteilen mit der Überschrift Crest Night Effects Teil II usw.