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Archive for the Pazifischer Nordwesten Category

Gesunder Menschenverstandgesetze und Gesetze zum Autoparken in Seattle

Als ich am letzten Freitag in Ballard, einer kleinen Vorstadt von Seattle, auf einer Strasse parkte, wurde ich mit einer Parksituation konfrontiert, die den meisten von uns, viel zu sehr bekannt ist. Wer hat nicht schon die Erfahrung gemacht, dass jemand Ihre Parklücke wegnimmt, obwohl Sie an erster Stelle waren. Da die Person, die mir meine Parklücke wegnahm, auf solch eine grobe und rücksichtslose Weise handelte, konfrontierte ich sie sofort, nachdem sie es gemacht hatte.

Die Situation war folgendermassen. Ich wartete auf einer Strasse, damit ein Auto aus eine Parklücke zu meiner linken Seite herausfahren konnte. Auf meiner rechten Seite liess ich genug Platz, damit andere Autos an mir vorbeifahren konnten, ohne darauf zu warten, bis ich in diese Parklücke hineinfahren konnte. Die Autos waren in einem Winkel auf der linken Seite der Strasse geparkt. Als ich für ein paar Minuten auf eine Parklücke wartete, war weder ein Auto hinter mir noch neben mir gewesen. Aber als die Person in dem geparkten Wagen zurückfuhr, um aus der Parklücke herauszufahren, nahte ein Auto von hinten, und die Fahrerin hielt ihren Wagen direkt neben mir auf meiner rechten Seite an–parallel zu meinem Auto–und wartete ebenfalls.

Ich dachte mir nur, dass sie ihren Wagen angehalten hatte, damit der Fahrer des geparkten Autos sicher rückwarts auf die Strasse fahren könne. Aber sobald der Fahrer des geparkten Wagens auf der Strasse war und vorwärts fuhr, fuhr sie blitzschnell in die Parklücke hinein. Sobald sie das gemacht hatte, stieg ich aus meinem Wagen, klopfte an ihr Fenster, bevor sie noch den Wagen verlassen konnte, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Selbstverständlich war ihr bewusst, dass ich da war.

Die Konversation, die wir daraufhin hatten, war allgemein folgendermassen. Sie öffnete die Tür und sagte zu mir, dass ich nicht so energisch an ihr Fenster klopfen sollte. Ich forderte sie auf, ihren Wagen wegzufahren, da sie meine Parklücke genommen hatte. Ihre Antwort daraufhin war, dass sie einen “ehrlichen Fehler” gemacht hatte, aber da ich so energisch an ihr Fenster geklopft hatte, würde sie ihren Wagen nicht wegfahren. Zusätzlich sagte sie mir, dass sie ihren Wagen weggefahren hätte, falls ich nicht energisch an ihr Fenster geklopft hätte und das sollte mir eine Lektion sein. Ich glaube, man kann sich vorstellen, was ich in dem Moment fühlte.

Sie verliess ihren Wagen mit einem Buch in der Hand und ging entweder in ein auf der Parklücke gegenüberliegendes Geschäft oder Restaurant. Danach stieg ich in meinen Wagen und parkte mein Auto direkt hinter ihrem. Ich fragte einige Personen auf der Strasse, ob es Parkgesetze gibt, die angeben, dass es auch bei Parkereignissen ‘Vorfahrt gewähren’ gibt. Die wenigen Personen, die ich fragte, sagten mir, dass es kein ‘Vorfahrt gewähren’ Gesetz gibt, und sie schlugen mir vor, dass ich meinen Wagen woanders parken sollte.

Allerdings war ich mit derer Antwort nicht zufrieden. Gesunder Menschenverstand sagte mir, dass diese Frau mir meine Parklücke weggenommen und obendrein noch grob und rücksichtslos gehandelt hatte. Sie hätte tatsächlich einen Unfall verursachen können. Wenn ich mit meinem Wagen zur selben Zeit losgefahren wäre, als sie blitzschnell in meine Parklücke fuhr, wären unsere Autos zusammengestossen. Aufgrund ihres groben und rücksichtslosen Verhaltens, machte ich mir Notizen zu ihrem Wagen und den Wagen, die daneben parkten. Ich dachte mir, dass vielleicht doch irgend jemand anderes ihre Aktion mitbekommen hatte. Plötzlich erschien sie wieder auf der Strasse und fragte mich, ob ich möchte, dass sie ihren Wagen wegfährt. Wieder bat ich sie ihren Wagen aus der Parklücke wegzufahren. Danach parkte sie ihren Wagen woanders.

Als ich dann später einen Gesetzeshüterwagen für Angelegenheiten zum Autoparken sah, nahm ich die Gelegenheit beim Schopf und erkundigte mich zu Parkgesetzen in Seattle. Der Beamte sagte mir nicht nur, dass es ein Vorfahrt gewähren’ Gesetz gibt, er zeigte es mir auch in seinem Büchlein. Allerdings betonte er, dass dieses Gesetz nur für Parken auf den Strassen von Seattle zutrifft. Ich persönlich bin der Meinung, dass das ein gesundes Menschenverstandgesetz ist. Wenn man sieht, dass ein Wagen auf eine Parklücke wartet, kapert man doch nicht rücksichtslos diese Parklücke, weder auf der Strasse noch auf einem privaten Parkplatz neben einem Einkaufsmall.

So, nun wissen Sie, dass es ein ‘Vorfahrt gewähren’ Gesetz auf den Strassen von Seattle gibt. Sollte aber kein Beamter in der Nähe sein, der Ihnen bei der Einhaltung dieses Gesetzes helfen könnte, könnte möglicherweise ihr Glück auf Urlaub sein.

Unbefugter Fernzugriff auf Anrufbeantwortungssystem

Ich habe, wie auch viele Andere, ein Anrufbeantwortungssystem, auf das man von einem anderen Telefon aus Zugriff haben kann. Man muss nur einen Fernzugriffscode für das System eingeben, so dass man von einem entfernten Tastentelefon aus auf viele Funktionen seines Anrufbeantwortungssystem zugreifen kann.

Bevor ich gestern meine Wohnung verliess, waren mindestens 4 Nachrichten auf meinem Anrufbeantwortungsgerät gespeichert. Diese Nachrichten wollte ich mir noch einmal anhören. Als ich zurückkam, hörte ich das Alarmsignal von meinem Anrufbeantworter. Es signalisierte, dass eine neue Nachricht aufgezeichnet worden war.

Daraufhin ging ich zu meinem Telefon und bemerkte sofort, dass die Nummer auf meinem Telefonbeantworter auf Nummer 1 reduziert worden war. Mein System ist so eingerichtet, dass die aufgezeichneten Nachrichten aufgezählt und in einem Nachrichtenfenster angezeigt werden. Die Nummer in dem Nachrichtenfenster hätte mindestens Nummer 5 anzeigen müssen.

Sie können sich sicherlich vorstellen, dass ich erstaunt war, als ich sah, dass meine vorherigen gespeicherten und noch nicht von mir gelöschten Nachrichten von meinem Beantwortungsspeichersystem gelöscht worden waren. Die neue aufgezeichnete Nachricht bestand nur aus einer kurzen Nachricht: Begrüssung, mein Name wurde zweimal gesagt und danach die Worte ‘Vielen Dank’. Die weibliche Person am Telefon hatte einen englischen Akzent.

Noch am selben Tag sprach ich etwas später mit einem Nachbarn über diesen Vorfall, und er schlug vor, dass ich meinen Fernzugriffscode ändere, um eine andere Person daran zu hindern, von einem entfernten Telefon aus auf mein Telefonsystem weiterhin zuzugreifen. Nachdem er mich daran erinnert hatte, dass ja auf mein Telefonsystem entfernterweise zugegriffen werden kann (ich selbst habe diese Funktion nie von einem anderen Telefon aus benutzt), wunderte ich mich, ob dies schon vorher vorkommen ist. Hat irgendjemand ohne meine Zustimmung auf mein System zugegriffen und die für mich hinterlassenen Nachrichten gelöscht? Das werde ich wahrscheinlich nie erfahren.

Ich schreibe jetzt über diesen Vorfall, weil ich Sie daran erinnern möchte, dass, wann immer ein Code erforderlich ist, irgendjemand den Code herausbekommen, ohne ihre Erlaubnis auf das System zugreifen und wichtige Informationen bzw. Nachrichten löschen kann.

North Cascades & Nordosten Washingtons

Falls Sie jemals den Staat Washington besuchen, nehmen Sie sich auch die Zeit, um den Nordosten Washingtons zu besichtigen, der ganz anders aussieht als die westliche Pazifikseite. Ein grosses Gebiet im Nordosten Washingtons wurde während der Eiszeit durch wiederholende katastrophische Fluten gebildet, die eine tiefe zerklüftete Hochebene mit hunderten von Seen, abgeflachten tafelähnlichen Bergen und Felsschluchten, bekannt als “Coulees” (Schluchten und ehemalige Wasserfallbasins, wo manch eines noch Wasser enthält), hinterliess.

Letzte Woche nahm ich mir ein paar Tage frei und besichtigte mit Kari diese Gegend. Obwohl ich schon einmal den nordöstlichen Teil Washingtons bei einer Wochenendtour mit George im September 1997 besucht hatte, wollte ich immer mal wieder diese Gegend noch einmal besichtigen, da es eine einzigartig achtunggebietende Landschaft besitzt. Sie besteht nicht nur aus langen Strecken unbewohnter hoheitsvoller Tafelberge als auch kleiner und grosser Seen, sondern auch dem berühmten massiven Grand Coulee Damm, bei dem man an einer Tour teilnehmen kann. Zusätzlich findet abends am Wochende entlang des Damms eine Laser-Show statt, die die Geschichte des Landes, seiner Leute und der Erstellung des Damms audio-visuell wiedergibt.

Wie auch letztes Mal waren wir wieder für 2 1/2 Tage unterwegs. Von I-5 aus fuhren wir auf dem Highway 20 nach Osten, übernachteten in Winthrop, wo wir das Shafer Museum besichtigten. Dieses Museum besteht aus mehreren historischen Gebäuden mit vielen authentischen Ausstellungsteilen, die bis in das 19. Jahrhundert zurückgehen. Winthrop liegt im Methow-Tal und ist Washingtons Äquivalent des alten Westens (Old West). Wenn Sie das Tal hochfahren, fahren Sie an aufgerollten Heufeldern, alten vom Wetter gebeutelten Scheunen, Pferden und Rindern vorbei. Die untere Hinweistafel steht in der Mitte des Städtchens und zeigt ehemalige und gegenwärtige Brandzeichen an.

Cattle brands

Wir setzten unsere Reise weiter auf Highway 20 und 155 Richtung Coulee Damm fort, wo wir auch übernachteten und schauten uns abends die Laser-Show an. Am nächsten Tag fuhren wir Richtung Süden auf dem Highway 155, 17, 28 und 283 nach Vantage bei I-90, wo der Gingko Petrified Forest (versteinerter Gingo-Wald) mit einem anliegenden Aufklärungsbesuchcenter liegt. Entlang unseres Weges hielten wir bei den gigantischen Dry Falls (Trockenfälle) mit deren achtunggebietenden Landschaft und Aussicht und Soap Lake (Seifensee) an.

Diese Besichtigungsfahrt war super und Bilder von dieser Tour und einige zusätzliche Touristeninformationen sind auch auf der Seite Unterwegs & Info angeschlagen.

Online Partnersuche

In den letzen paar Wochen konzentrierte ich mich ein wenig darauf, einigen in Frage kommenden Singles, auf der Partnervermittlungssite auf der ich Mitglied bin, zu schreiben. Allerdings entwickelte sich nach anfänglicher E-Mail kein weiterer ernsthafter E-Mailaustausch.

Irgendwo habe ich gelesen, dass Männer visueller sind als Frauen, aber ich bin auch eine visuelle Person. Ich denke mir, bei Frauen liegt halt nur eine andere Präferenz vor, aber wir haben auch unsere Neigungen bzw. Abneigungen gegenüber bestimmten visuellen Gegebenheiten. Da Photos täuschen können, weil man sie ja manipulieren kann oder die Person auf dem Foto ist vielleicht nicht besonders photogen, ist es eigentlich gar nicht ratsam sich zu sehr auf ein angeschlagenes Photo zu verlassen.

Da meine Chance, einen kompatiblen Partner zu finden, verringert wurde, unternehme ich die notwendigen Schritte, um dieser Tatsache entgegenzutreten, und das schliesst ein, darüber zu schreiben.

Ich möchte wahrlich nicht den Rest meines Lebens ohne Partner verbringen. Ich lebe schon viel zu lange alleine.

Auf Partnersuche im Raum Seattle

Einige meiner Begegnungen, während meiner Partnerschaftssuche im Raum von Seattle, gehören so ziemlich auch zu meinen ungewöhnlichen Erfahrungen. Allerdings komme ich zum Schluss, dass diese Erfahrungen zu geplanten Aufführungen gehören und zu einem System, das hier in der Gegend praktiziert wird.

Seit der Scheidung von meinem ehemaligen Ehemann bin ich alleinstehend und wohne auch alleine. Eigentlich wohne ich schon seit 1994 alleine, aber die Scheidung von meinem damaligen Ehemann wurde erst im September 1997 vollzogen. Obwohl ich gerne einen zu mir passenden Partner, wobei wir uns gegenseitig ergänzen, treffen würde, habe ich hier noch keinen getroffen, mit dem ich mir vorstellen kann, in einer gesunden und freudvollen Beziehung zu sein. Allerdings habe ich für viele Jahre keinen alleinstehenden Mann getroffen, da zum einem mein Fokus auf andere Dinge gerichtet war als auf Partnersuche und/oder zum anderen hier in der Gegend ein Mangel an Gelegenheiten vorliegt, geeignete gesunde alleinstehende Männer kennen zu lernen.

Es gab Zeiten als ich bei verschiedenen Onlinesites für Partnerschaftsvermittlung Mitglied war. Ich tauschte ziemlich viele E-Mails mit anderen Alleinstehenden aus, aber das war es auch. Einige male traf ich jemanden auf eine Tasse Kaffee, aber aus diesen Treffen entwickelte sich nie etwas Ernsthaftes. Ich ging nie auf eine engere Beziehung mit irgendjemanden ein, dem ich eine E-Mail geschrieben hatte, mit der Ausnahme von einer Person, die ich im Laufe des Sommers 1997 kennen lernte. Und dieser Zeitpunkt war eigentlich keine gute Zeit für mich gewesen, irgendjemanden wegen Partnerschaftssuche zu treffen, da ich ja gerade durch eine Scheidung ging. Aber damals wusste ich es nicht besser.

Obwohl mein ehemaliger Mann und ich schon seit 3 1/2 Jahren getrennt lebten (er zog im Jan/Feb 1994 aus unserer Wohnung aus), war ich dennoch mit ihm auf dem Papier verheiratet. Und es stimmt, was die Psychologen sagen—geschieden sein, ist anders als getrennt leben. Das traf sicherlich auch auf meine Situation zu. Ich hatte ja noch emotionale Bindungen zu meinem ehemaligen Ehemann als ich im Sommer 1997 auf Partnerschaftssuche war. Und es war schon ziemlich offensichtlich, dass ich weder für eine enge Beziehung mit einem männlichen Partner noch für die Suche auf der Partnerschaftsszene bereit war. Auf dem Papier war ich ja 18 Jahre verheiratet gewesen. Daher war nach der Scheidung mein Ziel für die nächsten Jahre, mich selbst erst einmal von den Wunden der Vergangenheit zu heilen und von ungesunden Altlasten zu befreien.

Um noch einmal auf meine Äußerung am Anfang dieses Artikels zurückzukommen, dass viele Ereignisse in dieser Gegend geplant sind, werde ich einige Begebenheiten beschreiben, die ich erlebte, als ich Mitglied bei Online-Partnerschaftsvermittlungen war. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass einige der Männer, die ich auf eine Tasse Kaffee traf, nicht immer die Personen gewesen waren, mit denen ich E-Mails ausgetauscht hatte. Einige waren vielleicht angeheuert und verdienten sich auf diese Weise etwas Geld nebenbei, während vielleicht Andere anstelle ihres Busenfreundes zu mir geschickt worden waren.

Meine erste Mitgliedschaft bei einem Online-Partnerschaftsdienst hier in der Seattle-Gegend war bei Matchmaker. Eine Programmanagerin in einer anderen Microsoft-Businessgruppe hatte mir im Juli 1997 die URL-Adresse für diesen Online-Partnerschaftsdienst per E-Mail geschickt. Während ich durch diesen Dienst mit verschiedenen Personen kommunizierte, hatte ich einige seltsame Begegnungen als ich Mitglied bei diesem Dienst war.

Zum Beispiel, Matchmaker organisierte periodisch ein geselliges Zusammensein für Leute, die bei ihrem Dienst Mitglied waren. Einmal wurde, als ich noch in Tukwila wohnte, in meiner Nachbarschaft ein Ereignis organisiert. Dieses gesellige Ereignis fand in einer Bar in einem Hotel in der Umgebung vom Seattle Southcenter statt. Bei diesen geplanten geselligen Zusammenseins, traf ich in der Hotelbar mit George zusammen, mit dem ich über Matchmaker kommuniziert hatte. Auf jeden Fall dachte ich zu der Zeit, dass es die Person gewesen sei, mit der ich einige E-Mails ausgetauscht hatte.

An diesem Abend waren nicht viele Leute in der Bar und von der Matchmaker-Gruppe tauchten auch nur wenige auf. Ich fand es schon seltsam, dass eine Gruppe von Frauen zur selben Zeit auftauchte und miteinander eine Art von Tanz auf dem Tanzboden vorführte. Aber aufgrund des organisierten Ereignisses gehörte diese Vorführung zur geplanten Show. Ungefähr neun Frauen tanzten zusammen und von den neun Frauen stand eine hervor. Sie hatte lange blonde Haare und war auch ziemlich hübsch. Alle anderen sahen im Gegensatz zu ihr fade aus. Während sie auf dem Tanzboden tanzten, huldigten sie ihr. Es erinnerte mich an Priesterinnen, die ihrer Königin huldigten. Dieser ganze Vorfall kam mir fast surreal und auch irgendwie possenhaft vor.

Als ich bei Matchmaker Mitglied war, kommunizierte ich viel durch E-Mail. Und für einige Zeit traf ich einige der sogenannten alleinstehenden Männer auf eine Tasse Kaffee. Aber jedes mal war das das Ende unserer Kommunikation mit der Ausnahme einer kurzlebigen Beziehung mit George im August/September 1997.

Die Personen, die ich traf, waren manchmal so seltsam, dass ich dachte, dass diese Leute nicht diejenigen waren, mit denen ich E-Mails ausgetauscht hatte. Einmal traf ich bei einem Kammerkonzert in Bellevue einen Mann—der nach seinen eigenen Worten eine angriffslustige Mutter hatte. Dieser Mann erschien doch tatsächlich für das Konzert wie jemand, der sich vorher mit Alkohol begossen hatte. Auch sprach er etwas nuschelig bzw. torkelig. Nach meinem ersten Treffen mit ihm, hatte ich überhaupt keine Lust mehr, ihn noch einmal zu sehen, obwohl ich seinen Dienst nutzen könnte. Er sagte mir, dass er den Detektivberuf ausübt. Aber wer will schon einen Detektiv, der sich selbst mit Alkohol begiesst. Ich sicherlich wollte keinen Bericht von jemandem, dessen Beobachtungs- und Urteilsfähigkeit aufgrund seines übermässigen Alkoholgenusses getrübt ist. Nach dem Konzert war ich froh, mich von dieser Person zu verabschieden und nicht mehr neben ihm zu sitzen. Im Grunde genommen fühlte ich mich in einer verlegenen Situation, da ich mit einer Person gesehen wurde, die wie eine Larve in einer Flasche Tequila roch.

Ein anderes mal traf ich ein Mitglied von Matchmaker in der selben Bar in Tukwila, wo das organisierte Matchmaker-Treffen stattgefunden hatte. Sobald wir uns auf den Barhockern niedergelassen hatten, bestellte er Wiskey, und ziemlich schnell hatte ich den Eindruck, dass er sich etwas mehr aus Wiskey machte, als um irgendetwas anderes. Obwohl er mir sagte, dass er im Gesundheitswesen arbeitet, dachte ich mir, dass er das vielleicht mit dem Arbeiten im Betäubungsbereich und der Adoption dieser Produkte verwechselte.

Während ich durch Matchmaker kommunizierte, wussten andere Leute auch, dass ich auf der Partnerschaftssuche war. Daher machte ich die Erfahrung, dass ich in bestimmte Situationen und an bestimmte Stellen gelockt wurde.

Zum Beispiel besuchte ich 1997 ziemlich oft das Restaurant und die Bar Yarrow Bay Grill am Carillion Point in Kirkland. Dort traf ich einen verheirateten Mann, Stan, der in der Versicherungsindustrie arbeitete. Einmal sagte mir Stan, dass er in Bellevue ein Lokal kennt, wo an diesem Abend eine Musikband ihre Musik spielte. Und ich war auch daran interessiert, dorthin zu gehen. Er bot mir an, mir dieses Restaurant zu zeigen. In meinem Auto folgte ich ihm und seiner Begleiterin, die ihn an diesem Abend begleitete. Im Yarrow Beach Cafe hatte er mir gesagt, dass sie seine Masseuse sei.

Das Restaurant, das er mir zeigte, war ein chinesisches Restaurant im Commons-Gebäude in Bellevue an der 12th Avenue. Ich bezahlte $5.00 Eintrittsgeld, um an einer armseligen Show in einem zweitklassigen Restaurant beizuwohnen. Zu der Zeit kannte ich mich einmal in der Gegend nicht aus und zum anderen war ich auch ganz auf mich alleine gestellt.

Als wir im chinesischen Restaurant ankamen, waren nur einige wenige Leute im Bereich des Restaurants, wo die Musikband spielte. Den Raum habe ich immer noch vor meinen Augen. Der Raum war auf der linken Seite von dem eigentlichen Restaurant und hatte die Gestalt eines Flures. Er enthielt keine hübschen Dekorationen und schaute ziemlich düster aus. So nach und nach tauchten während des Abends ein paar mehr Leute auf.

Die zwei Personen, die mich zu diesem Ort gebracht hatten, hielten sich für sich, und nach einer Weile sprach ich mit einem neben mir stehendem Mann, der mir sagte, dass er für die Heilsarmee arbeitet. An diesem Abend unterhielt ich mich fast nur mit ihm, während ich in diesem Lokal war.

Nicht viele Leute tauchten an diesem Ort auf, und ich erinnere mich, dass eine schlanke und grosse schwarze Frau den Raum mit einem älteren Mann betrat, der Goldschmuck anhatte. Obwohl sie in meiner Nähe standen, unterhielt ich mich fast nur mit dem Mann von der Heilsarmee, ausgenommen davon, dass ich ein oder zweimal kurz mit jemand anderes tanzte.

Nach einer Weile tauchte in diesem armseligen Raum ein grosser attraktiver Mann auf, der in seinen vierziger Jahren war. Er setzte sich wie ein Gockelhahn an einen Tisch, der in der Nähe der Eingangstür war. Einige male sah ich ihn mit einer seiner Tanzkomplizinninnen auf dem Tanzboden. Als ich dann den Hinterraum verliess, um diesen Betrieb zu verlassen, wurde ich plötzlich durch ein seltsames Verhalten dieses aufgeplusterten Mannes mit ihm konfrontiert.

Um die Tür zu erreichen, musste ich in der Nähe seines Tisches vorbeigehen. Als ich so ungefähr 1,3 Meter von seinem Tisch entfernt war, stand er auf einmal energisch auf, nahm eine stramme Haltung an und streckte zur selben Zeit seinen rechten Arm aus, wie der Grussarm ausgeführt wurde, der eine dominante Wirkungskraft während des Dritten Reiches ausübte.

Von dem Verhalten dieses Mannes war ich so ziemlich überrascht. Automatisch machte ich eine abwehrende Bewegung mit meiner rechten Hand, wie ‘Das mag ich nicht’, und verliess ganz schnell diesen Raum. Ausserhalb des Gebäudes bemerkte ich einen weissen Rolls Royce, der auf dem Seitenweg neben dem Restaurant parkte. Allerdings schenkte ich dieser Umgebung zu der Zeit keine weitere Beachtung mehr, ich wollte nur so schnell wie möglich von diesem erbärmlichen Ort weg.

Da diese Gegend für mich ziemlich neu war, und ich auch nicht wusste, was das alles zu bedeuten hatte, blieb ich erst einmal ruhig und sprach nicht darüber. Allerdings fühlte ich mich aufgrund dieses Vorfalls und auch anderer, die man als beleidigend, wenn nicht sogar bedrohend bezeichnen kann, nicht besonders behaglich.

Hier möchte ich noch eine andere seltsame Begegnung bei meiner Suche nach einem Partner schildern. Lori, eine Frau, die ich kennen gelernt hatte, als ich bei Microsoft arbeitete, stellte mich einem Mann vor, der mich zu einer Oper und einem Symphoniekonzert in Seattle einlud. In eine unserer Konversationen sagte er so beiläufig zu mir, dass hier Apartmentmanager in die Apartments anderer Leugen gehen und Gift in deren Essenssachen geben. Zu der Zeit wohnte ich in einem Apartment. Zusätzlich stellte ich zu der Zeit fest, dass ich abends bei Rückkehr in meine Wohnung Dinge in einer anderen Ordnung vorfand, als ich sie morgens bevor ich zur Arbeit fuhr, zurückgelassen hatte. Daher war mir so ziemlich bewusst, dass irgendjemand meine Wohnung ohne mein Wissen betreten hatte. Als ich dann in dieser Gegend nach ein paar Monaten in eine andere Stadt umzog, fiel mir auf, dass ich zwei kleine Dinge von meinem Haushalt vermisste. Da ich diese Sachen nicht wegeworfen hatte, weil sie ja ein Geschenk meiner Mutter waren, hatte ich keinen Zweifel mehr, dass jemand diese Sachen aus meiner Wohnung, als ich in Tukwila wohnte, gestohlen hatte.

Lori verkaufte plötzlich ihr Haus, schrieb mir, dass sie das Geld hätte und zog mit ihrem Mann nach Wisconsin um. Auf jeden Fall ist es das, was sie mir in einer ihrer letzten E-Mails geschrieben hatte. Im Nachhinein erscheinen mir die mit Lori zusammenhängenden Ereignisse wie eine Aufführung. Ihr plötzlicher Abgang bzw. Verschwinden und ihre letzten E-Mails werfen Fragen auf, die ich für sie nicht beantworten kann. Vielleicht sollte ich hier anfügen, dass Lori’s Nachname bevor sie Ulf heiratete, derselbe Name war, wie der meines ehemaligen Ehemannes.

Nun, unabhängig von all diesem Zeug, ich bin an einem Punkt in meinem Leben angelangt, wo ich sagen kann, dass ich emotional ausgeglichen bin, um eine gesunde Beziehung mit jemandem einzugehen, mit dem ich zusammen sein möchte. Daher habe ich mich wieder bei einem Online-Partnersuchdienst eingetragen. Aber dieses mal weiss ich, dass Dr. Phil aufpasst, was so auf der Szene abläuft.

Anschlussverbindungen

Sie haben vielleicht schon meinen Artikel ‘Symbole und Zahlen’ gelesen. Dort habe ich kurz einige der in der Zahl Pi anzeigenden Anschlussverbindungen meines numerologischen Profils dargestellt. Ich habe gerade auf der Website historylink.org die Geschichte Washingtons gelesen und bemerkte einige Angaben und Daten, die auch in meinem Leben eine bedeutende Rolle spielen. Ich zähle die Angaben und Daten auf, damit Sie sich selbst davon ein Bild machen können. Vielleicht möchten Sie ja auch für sich selbst erforschen, wo Sie einen Zusammenhang von ihren eigenen Angaben und Daten mit ihrem Wohnsitz oder Aufenthaltsort erkennen können.

In einigen Fällen reduziere ich die Zahl oder Datumsangaben auf eine einstellige Zahl.

- Der Bundesstaat Washington ist einer der 48 zusammenhängenden Vereinigten Staaten.

Der Bundesstaat Washington ist der erste und einzige Staat, in dem ich einen Wohnsitz in den Vereinigten Staaten habe. Die Zahl 48 kann auf die einstellige Zahl drei (4+8=12 und 1+2=3) reduziert werden, die die von meinem Geburtstag 21 (2+1=3) abgeleitete Kräftigungszahl ist.

- Der Bundesstaat Washington bedeckt eine Fläche von 66.582 Quadratmeilen.

Wenn all diese Zahlen zusammengezählt werden (6+6+5+8+2=27), gelange ich zu der Tageszahl, an dem ich in die Vereinigten Staaten immigrierte.

- Der Bundesstaat Washington grenzt im Osten beim Längengrad 117 an die Grenze Idahos.

Meine Lebenslernnummer ist die Zahl 11 und die Schicksalsnummer die Zahl 7. Wenn all diese Zahlen zusammengezählt werden (11+7=18 und 1+8=9), gelange ich zu meiner Masterzahl 9.

- Der Bundesstaat Washington grenzt im Norden entlang des 49. Breitengrads an Kanada.

Meine Schicksalsnummer quadriert ist die Zahl 49.

- Der Bundesstaat Washington grenzt im Süden entlang des Columbia Flusses an Oregon entlang des 46. Breitengrads.

Der numerische Äquivalenzwert meines ersten Namens ist die Zahl 46 (U=21, T=20, E=5 und 21+20+5=46).

- 27 Kolonisten übergaben am 29. August 1851 dem Kongress die Petition für ein getrenntes “Columbia Territory” (später umbenannt zu “Washington”), das sich vom Columbia-Fluss bis zum 49. Breitengrad erstreckt.

Ich immigrierte in die Vereinigten Staaten an der Tageszahl 27 und mein Grossvater wurde am 29. August 1889 geboren.

- Kongress bestätigte am 10. Februar 1853 das neue Territorium, umbenannt zu Washington.

Wenn all diese Datumszahlen zusammengezählt werden (2+10+1+8+5+3=29 und 2+9=11 und 1+1=2), gelange ich zu meiner Lebenslernnummer, die zwischen der Zahl 11 und/oder 2 fluktuiert.

- Der Bundesstaat Washington wurde im Jahr 1889 in die Union aufgenommen.

Mein Grossvater wurde im Jahr 1889 geboren.

- Der Squaredance (oder Quadrille) wurde am 17. April 1979 zum offiziellen Volkstanz bestimmt.

Ich heiratete im Jahr 1979. Wenn all diese Datumszahlen zusammengezählt werden (4+1+7+1+9+7+9=38 und 3+8=11 and 1+1=2), gelange ich zu meiner Lebenslernnummer, die zwischen der Zahl 11 und/oder 2 fluktuiert.

Es sind noch einige andere Datumsangaben auf der Site von historylink.org, die in meinem Leben eine Rolle spielen, aber diese Angaben reichen im Augenblick erst einmal aus.

Ich möchte hier nur noch anmerken, dass meine Schicksalsnummer sieben in meinem Leben eine überwiegende Rolle spielt, und Seattle setzt sich aus sieben Buchstaben zusammen. Der numerische Äquivalenzwert des Namens ‘Seattle’ ist die Zahl eins, die auch der numerische Äquivalenzwert meines Vor- und Nachnamens ist.

Cape Flattery

Ich habe gerade auf einer anderen Website etwas zur Geschichte des Wanderweges von Cape Flattery gelesen. Dieser Wanderweg ist jetzt sehr angenehm, aber der war nicht immer so. Jeff Logan schreibt auf seiner Site, dass “Touristen aus aller Welt vor der Renovierung auf einen schlammigen, schlecht erhaltenen Wanderweg wanderten und riskierten von gefährlichen Klippen herabzustürzen, um eine der atemberaubensten Aussichten des Pazifischen Nordwestens zu erleben”.

Cape Flattery Caverns

Ich selbst bin froh, dass ich auf diesem Wanderweg nach seiner Renovierung entlangging.

Allerdings steht dort noch andere Arbeit an. Und die Arbeit selbst hat auch schon bei der Cape Flattery Zufahrtstrasse angefangen. Im Augenblick ist die Zufahrtstrasse ziemlich oft mit Schlaglöchern gepflastert. Es ist sogar manchmal so, dass die ganze Strassenbreite, von dem äussersten rechten bis zum äussersten linken Strassenrand über eine Strecke von 6-9 Meter oder sogar mehr, mit Schlaglöchern übersät ist. Und diese Löcher kann man nun mal nicht vermeiden, indem man einfach um sie herumfährt.

Während ich auf dieser Strasse entlangfuhr, fragte ich mich mehrmals, ob ich nicht vorzeitig umkehren sollte, da diese Strasse in einem solch schlechten Zustand war. Doch ich fuhr immer weiter, da ich jedesmal hoffte, nachdem ich solch eine Schlaglochstrecke passiert hatte, dass es dieses mal, die letzte gewesen sein müsste.

Obwohl die Zufahrtstrasse im Augenblick schon eine ziemliche Herausforderung ist, bin ich froh, diesen Ort mit den atemberaubensten Aussichten an der Pazifischen Küste aufgesucht zu haben.

Makah vantage

Olympische Halbinsel

Letzte Woche nahm ich mir ein paar Tage frei und besuchte mit Kari, die von Norwegen hierher verpflanzt wurde, die Olympische Halbinsel. Ich traf Kari zum ersten Mal vor ein paar Jahren beim Seattle Astronomy Club, wo ihr Mann Mitglied ist.

Wir beide reisen gerne und sie nahm meinen Vorschlag an, gemeinsam die einmalige Landschaft des Bundesstaates Washington zu erkunden. Obwohl ich schon seit fast 19 Jahren hier wohne, habe ich eigentlich nicht so viele Plätze in dieser Umgebung besichtigt. Daher dachte ich mir, dass es nun langsam Zeit wird, dass ich mehr unterwegs bin, um diese vielfältige Gegend, vom Regenwald bis zur Wüste, besser kennenzulernen.

Unsere Reise dauerte nur 2 1/2 Tage, aber wir fuhren um die Halbinsel herum, übernachteten in zwei Motels, in Port Townsend und Forks, und besichtigten einige grossartige Stellen einschliesslich Cape Flattery (Cape Kompliment), das der nordwestlichste Ort der zusammenhängenden Vereinigten Staaten ist. Bilder von dieser Reise und einige zusätzliche Touristeninformationen sind auf der Seite Unterwegs & Info angeschlagen.

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