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- October 16, 2007: Genealogische DNA-Forschung
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Archive for the Reisen Category
Genealogische DNA-Forschung
October 16, 2007 by SUM.
Neben dem Schreiben eines Buches zu numerologischen Mustern und deren Erkennung und Relevanz interessiere ich mich auch für genealogische DNA-Forschung . Wir stellen Muster auf allen möglichen Gebieten fest und können daher wichtige Anhaltspunkte von diesen Daten ableiten.
Ich entschied mich mit der genealogsichen DNA-Forschung im Juli 2007 zu beginnen. Daher liess ich meine mitochondriale DNA (mtDNA) bei Family Tree DNA untersuchen.
Mitochondria kommen in allen menschlichen Zellen vor, enthalten ihre eigene DNA und werden nur von der Mutter an die Nachkommen (Tochter und Sohn) weiter vererbt. Aufgrund ganz bestimmter Eigenschaften eignet sich die mitochondriale DNA (mtDNA) gut als Hilfsmittel für genealogische und anthropologishce Studien. Mutationen innerhalb der DNA werden untersucht und mit der mtDNA Anderer verglichen. Die Resultate werden organisiert und katalogisiert, so dass ein vorzeitalterliches Migrationsmuster konstruiert werden kann.
Verschiedene Mutationsmuster sind verschiedenen Populationsgruppen (Haplogruppe) zugeordnet. Die Haplogruppe identifiziert die weit zurückgehenden ethnischen und geografischen Abstammungen mütterlicherseits und kann behilflich sein, um festzustellen, ob man einen gemeinsamen Vorfahren innerhalb dieses Migrationsmuster teilt. Allerdings kann man anhand der Haplogruppe nicht feststellen, ob man nun näher verwandt ist oder viel weiter weg. Falls man das herausfinden möchte, muss man andere konventionelle genealogische Verfahren in Anspruch nehmen.
Ich fand heraus, dass ich zu der Haplogruppe X gehöre. Diese Gruppe ist aufgrund ihres Migrationsmuster eigentlich ganz interessant. Ich las, dass die Haplogruppe X ein archaisches Gen ist und fast kaum auf dem afrikanischen Kontinent vorkommt. So was ich bisher dazu gelesen habe, machen sich die Wissenschaftler Gedanken darüber, warum dieses archaische Gen noch immer beim modernen Menschen gefunden wird. Insgesamt macht die Haplogruppe X ungefähr 2% der Population von Europa, Naher Osten und Nordafrika aus. Dazu kommt, dass die Haplogruppe X auch zu eine der bei den Ureinwohnern der Americas gefundenen fünf Haplogruppen gehört und ungefahr 3% der gesamten Urpopulation der Americas ausmacht.
Falls Sie ihre mtDNA bei Family Tree DNA untersuchen lassen, werden Sie über mtDNA-Übereinstimmungen zwischen Ihnen und anderen Personen informiert, allerdings nur, wenn Sie Ihre schriftliche Einwilligung dazu gegeben haben. Danach können Sie die Personen in deren Datenbank kontaktieren und umgekehrt.
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Genealogie
July 19, 2007 by SUM.
Eine Person, die ich einmal traf, als ich bei Microsoft arbeitete, erweckte meine Neugier für Genealogie. Er arbeitete in Deutschland für eine Übersetzungsfirma, und diese Firma arbeitete an Übersetzungs- und Lokalisierungsprodukten von Microsoft-Software.
Da ich an Übersetzungsprojekten arbeitete, traf ich ihn auf einem meiner Besuche mit Übersetzungslieferanten von Microsoft. Nachdem er mir von seinem Stammbaum erzählt hatte, war auch ich daran interessiert, mehr über meine Vorfahren zu erfahren. Nachdem ich von meinem Deutschlandbesuch wieder zurückgekehrt war, schrieb ich ihm eine E-Mail und fragte nach, ob er mir eine Referenz für eine professionelle Genealogiefirma geben könne. Leider erhielt ich nie eine Antwort.
Nachdem ich nicht wusste, wen ich in Deutschland mit Genealogiearbeit beauftragen könnte, vergass ich die Sache für eine Weile. Aber der Gedanke, mehr über meine Vorfahren zu erfahren, ging mir nicht mehr aus dem Sinn.
Letztes Jahr entschied ich mich dann, meine eigene Familienforschungssite zu erstellen. Vor einigen Jahren hatte mir meine Tante Elisabeth ziemlich viele Informationen zur Familie meiner Mutter gegeben. Leider, wie Sie selbst auf meiner Familienforschungssite ersehen können, habe ich kaum Informationen zu den Vorfahren meines Vaters.
Nun, neben der Arbeit an meinem Buch, arbeite ich jetzt auch an dem Familienstammbaum. Allerdings ist das ein ziemlich zeit-intensives und teures Unternehmen. Trotzdem werde ich auch daran weiter arbeiten.
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North Cascades & Nordosten Washingtons
July 2, 2007 by SUM.
Falls Sie jemals den Staat Washington besuchen, nehmen Sie sich auch die Zeit, um den Nordosten Washingtons zu besichtigen, der ganz anders aussieht als die westliche Pazifikseite. Ein grosses Gebiet im Nordosten Washingtons wurde während der Eiszeit durch wiederholende katastrophische Fluten gebildet, die eine tiefe zerklüftete Hochebene mit hunderten von Seen, abgeflachten tafelähnlichen Bergen und Felsschluchten, bekannt als “Coulees” (Schluchten und ehemalige Wasserfallbasins, wo manch eines noch Wasser enthält), hinterliess.
Letzte Woche nahm ich mir ein paar Tage frei und besichtigte mit Kari diese Gegend. Obwohl ich schon einmal den nordöstlichen Teil Washingtons bei einer Wochenendtour mit George im September 1997 besucht hatte, wollte ich immer mal wieder diese Gegend noch einmal besichtigen, da es eine einzigartig achtunggebietende Landschaft besitzt. Sie besteht nicht nur aus langen Strecken unbewohnter hoheitsvoller Tafelberge als auch kleiner und grosser Seen, sondern auch dem berühmten massiven Grand Coulee Damm, bei dem man an einer Tour teilnehmen kann. Zusätzlich findet abends am Wochende entlang des Damms eine Laser-Show statt, die die Geschichte des Landes, seiner Leute und der Erstellung des Damms audio-visuell wiedergibt.
Wie auch letztes Mal waren wir wieder für 2 1/2 Tage unterwegs. Von I-5 aus fuhren wir auf dem Highway 20 nach Osten, übernachteten in Winthrop, wo wir das Shafer Museum besichtigten. Dieses Museum besteht aus mehreren historischen Gebäuden mit vielen authentischen Ausstellungsteilen, die bis in das 19. Jahrhundert zurückgehen. Winthrop liegt im Methow-Tal und ist Washingtons Äquivalent des alten Westens (Old West). Wenn Sie das Tal hochfahren, fahren Sie an aufgerollten Heufeldern, alten vom Wetter gebeutelten Scheunen, Pferden und Rindern vorbei. Die untere Hinweistafel steht in der Mitte des Städtchens und zeigt ehemalige und gegenwärtige Brandzeichen an.

Wir setzten unsere Reise weiter auf Highway 20 und 155 Richtung Coulee Damm fort, wo wir auch übernachteten und schauten uns abends die Laser-Show an. Am nächsten Tag fuhren wir Richtung Süden auf dem Highway 155, 17, 28 und 283 nach Vantage bei I-90, wo der Gingko Petrified Forest (versteinerter Gingo-Wald) mit einem anliegenden Aufklärungsbesuchcenter liegt. Entlang unseres Weges hielten wir bei den gigantischen Dry Falls (Trockenfälle) mit deren achtunggebietenden Landschaft und Aussicht und Soap Lake (Seifensee) an.
Diese Besichtigungsfahrt war super und Bilder von dieser Tour und einige zusätzliche Touristeninformationen sind auch auf der Seite Unterwegs & Info angeschlagen.
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St. Pankratius Eingangstür
June 9, 2007 by SUM.
In meinem vorherigen Artikel ‘Ein Kind fördern’ habe ich ein Bild von einer Tür ausgewählt, die zum Augustinerstift St. Pankratius in Hamersleben in Sachsen-Anhalt gehört. St. Pankratius wird im Augenblick restauriert, doch die Restaurierung soll 2008 abgeschlossen sein. Das Gebäude gehört zu den bedeutensten Anlagen der Romanik. Der Bau fing so etwa um 1111 an und die Kirche wurde 1141 fertiggestellt.
Ich wählte diese Tür, da mein Ur-Grossvater in Hamersleben wohnte und meine Grossmuter zu einem kirchlichen Orden gehörte, bevor sie mit 36 Jahren meinen Grossvater heiratete, der in seinen Fünfzigern war. Im Augenblick sind meine Informationen zu meiner Grossmutter sehr dürftig, allerdings weiss ich, dass sie eine Diakonissin war, bevor sie meinen Grossvater im Dezember 1918 heiratete. Nachdem meine Grossmutter meinen Grossvater geheiratet hatte, war sie als Gemeindeschwester in Warsleben/Ausleben tätig.
Im Herbst letzten Jahres besuchte ich diese Gegend für ein paar Tage. Obwohl mir im Augenblick keine lebenden Verwandten in dieser Gegend bekannt sind, besuche ich aufgrund meiner Kindheitserinnerungen diese Gegend sehr gerne. In den fünfziger Jahren besuchte ich mit meinem Vater ein paar Mal seine Mutter in Warsleben, das ein kleines Dorf in der Nähe von Hamersleben ist.
Ich finde Hamersleben ziemlich faszinierend. Im selben Ort sind direkt nebeneinander zwei separate Kirchen. Eine gehört zu den Protestanten und die andere zu den Katholiken. Da St. Pankratius momentan unter Restaurationsverschluss ist, konnte ich das ehemalige Kloster nicht besichtigen. Ich ging nur um den Ort herum und machte einige Photos. Doch ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch.

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Anschlussverbindungen
May 11, 2007 by SUM.
Sie haben vielleicht schon meinen Artikel ‘Symbole und Zahlen’ gelesen. Dort habe ich kurz einige der in der Zahl Pi anzeigenden Anschlussverbindungen meines numerologischen Profils dargestellt. Ich habe gerade auf der Website historylink.org die Geschichte Washingtons gelesen und bemerkte einige Angaben und Daten, die auch in meinem Leben eine bedeutende Rolle spielen. Ich zähle die Angaben und Daten auf, damit Sie sich selbst davon ein Bild machen können. Vielleicht möchten Sie ja auch für sich selbst erforschen, wo Sie einen Zusammenhang von ihren eigenen Angaben und Daten mit ihrem Wohnsitz oder Aufenthaltsort erkennen können.
In einigen Fällen reduziere ich die Zahl oder Datumsangaben auf eine einstellige Zahl.
- Der Bundesstaat Washington ist einer der 48 zusammenhängenden Vereinigten Staaten.
Der Bundesstaat Washington ist der erste und einzige Staat, in dem ich einen Wohnsitz in den Vereinigten Staaten habe. Die Zahl 48 kann auf die einstellige Zahl drei (4+8=12 und 1+2=3) reduziert werden, die die von meinem Geburtstag 21 (2+1=3) abgeleitete Kräftigungszahl ist.
- Der Bundesstaat Washington bedeckt eine Fläche von 66.582 Quadratmeilen.
Wenn all diese Zahlen zusammengezählt werden (6+6+5+8+2=27), gelange ich zu der Tageszahl, an dem ich in die Vereinigten Staaten immigrierte.
- Der Bundesstaat Washington grenzt im Osten beim Längengrad 117 an die Grenze Idahos.
Meine Lebenslernnummer ist die Zahl 11 und die Schicksalsnummer die Zahl 7. Wenn all diese Zahlen zusammengezählt werden (11+7=18 und 1+8=9), gelange ich zu meiner Masterzahl 9.
- Der Bundesstaat Washington grenzt im Norden entlang des 49. Breitengrads an Kanada.
Meine Schicksalsnummer quadriert ist die Zahl 49.
- Der Bundesstaat Washington grenzt im Süden entlang des Columbia Flusses an Oregon entlang des 46. Breitengrads.
Der numerische Äquivalenzwert meines ersten Namens ist die Zahl 46 (U=21, T=20, E=5 und 21+20+5=46).
- 27 Kolonisten übergaben am 29. August 1851 dem Kongress die Petition für ein getrenntes “Columbia Territory” (später umbenannt zu “Washington”), das sich vom Columbia-Fluss bis zum 49. Breitengrad erstreckt.
Ich immigrierte in die Vereinigten Staaten an der Tageszahl 27 und mein Grossvater wurde am 29. August 1889 geboren.
- Kongress bestätigte am 10. Februar 1853 das neue Territorium, umbenannt zu Washington.
Wenn all diese Datumszahlen zusammengezählt werden (2+10+1+8+5+3=29 und 2+9=11 und 1+1=2), gelange ich zu meiner Lebenslernnummer, die zwischen der Zahl 11 und/oder 2 fluktuiert.
- Der Bundesstaat Washington wurde im Jahr 1889 in die Union aufgenommen.
Mein Grossvater wurde im Jahr 1889 geboren.
- Der Squaredance (oder Quadrille) wurde am 17. April 1979 zum offiziellen Volkstanz bestimmt.
Ich heiratete im Jahr 1979. Wenn all diese Datumszahlen zusammengezählt werden (4+1+7+1+9+7+9=38 und 3+8=11 and 1+1=2), gelange ich zu meiner Lebenslernnummer, die zwischen der Zahl 11 und/oder 2 fluktuiert.
Es sind noch einige andere Datumsangaben auf der Site von historylink.org, die in meinem Leben eine Rolle spielen, aber diese Angaben reichen im Augenblick erst einmal aus.
Ich möchte hier nur noch anmerken, dass meine Schicksalsnummer sieben in meinem Leben eine überwiegende Rolle spielt, und Seattle setzt sich aus sieben Buchstaben zusammen. Der numerische Äquivalenzwert des Namens ‘Seattle’ ist die Zahl eins, die auch der numerische Äquivalenzwert meines Vor- und Nachnamens ist.
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Cape Flattery
May 10, 2007 by SUM.
Ich habe gerade auf einer anderen Website etwas zur Geschichte des Wanderweges von Cape Flattery gelesen. Dieser Wanderweg ist jetzt sehr angenehm, aber der war nicht immer so. Jeff Logan schreibt auf seiner Site, dass “Touristen aus aller Welt vor der Renovierung auf einen schlammigen, schlecht erhaltenen Wanderweg wanderten und riskierten von gefährlichen Klippen herabzustürzen, um eine der atemberaubensten Aussichten des Pazifischen Nordwestens zu erleben”.

Ich selbst bin froh, dass ich auf diesem Wanderweg nach seiner Renovierung entlangging.
Allerdings steht dort noch andere Arbeit an. Und die Arbeit selbst hat auch schon bei der Cape Flattery Zufahrtstrasse angefangen. Im Augenblick ist die Zufahrtstrasse ziemlich oft mit Schlaglöchern gepflastert. Es ist sogar manchmal so, dass die ganze Strassenbreite, von dem äussersten rechten bis zum äussersten linken Strassenrand über eine Strecke von 6-9 Meter oder sogar mehr, mit Schlaglöchern übersät ist. Und diese Löcher kann man nun mal nicht vermeiden, indem man einfach um sie herumfährt.
Während ich auf dieser Strasse entlangfuhr, fragte ich mich mehrmals, ob ich nicht vorzeitig umkehren sollte, da diese Strasse in einem solch schlechten Zustand war. Doch ich fuhr immer weiter, da ich jedesmal hoffte, nachdem ich solch eine Schlaglochstrecke passiert hatte, dass es dieses mal, die letzte gewesen sein müsste.
Obwohl die Zufahrtstrasse im Augenblick schon eine ziemliche Herausforderung ist, bin ich froh, diesen Ort mit den atemberaubensten Aussichten an der Pazifischen Küste aufgesucht zu haben.

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Olympische Halbinsel
May 8, 2007 by SUM.
Letzte Woche nahm ich mir ein paar Tage frei und besuchte mit Kari, die von Norwegen hierher verpflanzt wurde, die Olympische Halbinsel. Ich traf Kari zum ersten Mal vor ein paar Jahren beim Seattle Astronomy Club, wo ihr Mann Mitglied ist.
Wir beide reisen gerne und sie nahm meinen Vorschlag an, gemeinsam die einmalige Landschaft des Bundesstaates Washington zu erkunden. Obwohl ich schon seit fast 19 Jahren hier wohne, habe ich eigentlich nicht so viele Plätze in dieser Umgebung besichtigt. Daher dachte ich mir, dass es nun langsam Zeit wird, dass ich mehr unterwegs bin, um diese vielfältige Gegend, vom Regenwald bis zur Wüste, besser kennenzulernen.
Unsere Reise dauerte nur 2 1/2 Tage, aber wir fuhren um die Halbinsel herum, übernachteten in zwei Motels, in Port Townsend und Forks, und besichtigten einige grossartige Stellen einschliesslich Cape Flattery (Cape Kompliment), das der nordwestlichste Ort der zusammenhängenden Vereinigten Staaten ist. Bilder von dieser Reise und einige zusätzliche Touristeninformationen sind auf der Seite Unterwegs & Info angeschlagen.
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Reisebekanntschaft
April 30, 2007 by SUM.
Während ich noch bei Microsoft arbeitete, wurde ich eines Tages an ein Erlebnis erinnert, das 1971 vorgefallen war. Die Erinnerung an dieses Erlebnis wurde dadurch wachgerufen, dass eine meiner Microsoft-Managerinnen eine sehr ungewöhnliche Bemerkung auf der jährlichen Summit-Konferenz in 1999 bei einer unserer abendlichen sozialen Veranstaltungen machte.
In dem Jahr hatten wir unser Treffen auf Kinnitty Castle in Irland. Eine der Managerinnen machte einen äusserst ungewöhnlichen Vorschlag, wie wir uns der Gruppe vorstellen könnten. Ich fand einen ihrer Vorschläge völlig unangemessen und auch kein anderer folgte ihrem Vorschlag. Aufgrund der Unangemessenheit ihres Vorschlags werde ich hier nicht wiederholen, was sie an diesem Abend gesagt hatte. Allerdings führte ihr Vorschlag zu dem Ergebnis, dass ich eine Weile später über ein Erlebnis reflektierte, das vor vielen Jahren vorgefallen war.
Als ich in Deutschland wohnte, besuchte ich mit zwei Freundinnnen aus meinem Heimatort München. Da war ich fast 18 Jahre alt. Wir zelteten auf einer Bauernwiese ausserhalb einer kleinen Stadt, die Fürstenfeldbruck heisst und in der Nähe von München liegt. Nachdem der zukünftige Schwiegervater meiner Freundin uns dorthin gefahren und abgeladen hatte, waren wir auf uns alleine gestellt und ohne eigenes Transportmittel. Um mobiler zu sein, mieteten wir uns einen Mortorroller.
Der Motorroller ermöglichte mir die Gegend zu erkunden und eines Tages nahm ich sogar einen Tramper mit. Er sprach nur Englisch und war ein wenig jünger als ich. An dem Tag, als ich ihn mitnahm, regnete es in Strömen. Wir konnten uns eigentlich kaum verständigen, da ich kein Englisch sprach. Die Fremdsprachen, die ich in der Schule lernte, waren Latein und Französisch.
Ich habe noch vor Augen, dass ich ganz viel in Deutsch redete, wohingegen er der Schweigsame war. Damals dachte ich, dass er mich verstehen würde, aber das war vielleicht ein Missverständnis. Wir waren nur für einige Stunden zusammen, aber dieses Erlebnis zählt auch zu den nicht-alltäglichen Erfahrungen. Es dauerte eigentlich etwas mehr als nur ein paar Monate, um dieses spezifische Erlebnis und die damit zusammenhängenden Umstände wieder in Erinnerung zu rufen.
Ohne weiter auf Einzelheiten unserer Begegnung an diesem Tag einzugehen, möchte ich hier nur noch anmerken, dass ich glaube, dass er Amerikaner war, der entweder gerade in Deutschland auf Besuch oder zu der Zeit ein Austauschschüler war.
Nachdem ich anfing über dieses und auch andere Ereignisse in meinem Leben nachzusinnen, fing ich an mich zu fragen, ob ich vielleicht zu dem Ort in den USA gekommen war, wo er auch wohnt. Wir alle haben schon erfahren, dass das Universum seine Melodie auf verschlungene Weise spielt.
Nun, bis zu dieser Stelle bin ich gekommen, und ich würde gerne wissen, wen ich 1971 in Fürstenfeldbruck bei München kennengelernt habe. Wer besuchte damals im July/August 1971 Deutschland und war so etwa 16 Jahre alt? In einem meiner Bücher steht, ‘Nichts ist Zufall, es sollte so kommen’.
Nun wie das Universum seine Melodie spielt, deren vollständiges Ausmass wir zeitweise gar nicht verstehen, machen wir mit und entwickeln uns so mit der Zeit weiter.
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